Nationalratspräsidentin Doris Bures tief betroffen über das Ableben des Journalisten und Zeitzeugen Ari Rath

Bures: "Wir können Ari Rath nicht dankbar genug sein"

Wien (PK) - Nationalratspräsidentin Doris Bures zeigt sich tief betroffen über das Ableben des Journalisten und Zeitzeugen Ari Rath im Alter von 92 Jahren. "Ari Raths Berichte haben nicht nur den Antisemitismus vor 1945 umfasst. Er schilderte auch den über viele Jahre beschämenden Umgang Österreichs mit der NS-Zeit in der Zweiten Republik", so die Nationalratspräsidentin.

Vor zwei Jahren, im Jänner und Mai 2015, war Ari Rath auf Einladung der Nationalratspräsidentin als Zeitzeuge im Parlament. Am Internationalen Holocaust-Gedenktag und am Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus schilderte er seine Erlebnisse vor zahlreichen ZuhörerInnen. "Ari Raths Worte prägten viele, vor allem junge Menschen. Bis ins hohe Alter setzte er sich mit aller Kraft gegen Rassismus, Antisemitismus und Intoleranz in unserer Gesellschaft ein. Dafür können wir ihm nicht dankbar genug sein."

Nationalratspräsidentin Bures drückt in dieser Stunde ihr Mitgefühl vor allem gegenüber der Familie und allen Angehörigen des für Österreich so wichtigen Verstorbenen aus. (Schluss) red

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der Parlamentsdirektion
Parlamentskorrespondenz
Tel. +43 1 40110/2272
pressedienst@parlament.gv.at

http://www.parlament.gv.at
www.facebook.com/ParlamentWien
www.twitter.com/oeparl

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NPA0001