Industrie zu ÖVP-Klausur: Wichtige Maßnahmen für Wirtschaftsstandort und Arbeitsmarkt definiert

IV-GS Neumayer: Senkung der Steuer- und Abgabenquote Gebot der Stunde – Bürokratieabbau und mehr Mobilität am Arbeitsmarkt wesentlich für mehr Wettbewerbsfähigkeit

Wien (OTS/PdI) - „Im Rahmen der Klausur ihres Regierungsteams hat die ÖVP einige wichtige und richtige Maßnahmen für den Wirtschafts- und Arbeitsplatzstandort Österreich definiert. Eine inhaltliche Positionierung in Richtung einer Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit Österreichs, die wir von Seiten der heimischen Industrie sehr begrüßen“, so der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Christoph Neumayer, heute, Mittwoch, anlässlich der Aussagen von ÖVP-Bundesparteiobmann Vizekanzler Reinhold Mitterlehner nach der Klausur des ÖVP-Regierungsteams. Vor allem das Bekenntnis zu einer Senkung der sich auf Rekordhöhe befindlichen Steuer- und Abgabenquote auf unter 40 Prozent sei „ein Gebot der Stunde und ein erfreuliches Signal für Menschen und Unternehmen gleichermaßen.“ Weitere Schritte zum Bürokratieabbau, wie die angekündigte „Entrümpelung des Arbeitsschutzrechts“, täten ein Übriges, um den Wirtschaftsstandort Österreich gegenüber dem Mitbewerb zu stärken und den Unternehmen durch zeitgemäße gesetzliche Regelungen „wieder Luft zum Atmen zu lassen“.

Mobilität am Arbeitsmarkt sei ebenfalls „ein Thema, das man angesichts der schwierigen Lage am Arbeitsmarkt natürlich aufgreifen muss“, so Neumayer, der hierbei eine „richtige Prioritätensetzung“ ortete, da die Arbeitslosigkeit in Österreich bekanntlich „bundesweit nicht gleich verteilt ist. Mehr Mobilität kann durchaus zu einer gewissen Verbesserung der Gesamtsituation beitragen“. Gleichwohl seien jedoch auch moderne, praxisgerechte Arbeitszeitregelungen – insbesondere die im Regierungsprogramm vorgesehene Anhebung der täglich möglichen Höchstarbeitszeit auf zwölf Stunden bei Gleitzeit – ein Gebot der Stunde. „Andere Länder praktizieren diese Art von praxisgerechter Regelung bereits. Im Sinne der Wettbewerbsfähigkeit und damit einhergehend der Sicherung von Arbeitsplätzen, muss Österreich hier endlich nachziehen“, so der IV-Generalsekretär.

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