FSG-Wien-Meidlinger: Kein Sparpaket auf den Rücken der Beschäftigten

Neujahrsempfang der FSG-Wien mit Bilanz und Ausblick

Wien (OTS) - „2016 war auch für Wien kein einfaches Jahr. In gemeinsamer Anstrengung haben wir trotzdem an vielen Stellen Erfolge erzielt. Die Lohnsteuerreform mit Wirksamkeit 1.1.2016 oder aber auch die vielen erfolgreichen Gehaltsverhandlungen“, stellte FSG-Wien Vorsitzender Christian Meidlinger in seiner Begrüßungsansprache fest. Neben zahlreichen FunktionärInnen, PersonalvertreterInnen und BetriebsrätInnen konnte Meidlinger u.a. die Präsidenten von ÖGB und AK, Erich Foglar und Rudolf Kaske, ÖGB-Vizepräsidentin und Frauenvorsitzende Renate Anderl sowie Stadträtin Sandra Frauenberger begrüßen.++++
Meidlinger wies auf die Herausforderungen des Jahres 2017 hin: „Das Lied vom ‚Sparzwang‘ erklingt, von Kürzungen, und Streichungen. Die Wiener Wirtschaft fordert eine einseitige Arbeitszeitflexibilisierung mit dem 12-Stunden-Tag, Ladenöffnungszeiten am Sonntag, die Stadt möchte den KAV ausgliedern – die FSG Wien lehnt diese Vorschläge ab. Die Herausforderungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dieser Stadt liegen ganz wo anders.“

So fordert die FSG-Wien beispielsweise:
O Es muss alles versucht werden, um die Industrie, insbesondere in den hochqualifizierten Segmenten, zu halten und entsprechend weiterzuentwickeln. Eine sinnvolle industriepolitische Strategie zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von der Kernregion Wien mit Umland NÖ und Burgenland muss gemeinsam angegangen werden.
O Eine aktive, beschäftigungswirksame Infrastrukturpolitik.
O Die formale Höherqualifizierung der ArbeitnehmerInnen.
O Die Gemeinde Wien mit ihren Unternehmungen und der Bund haben auch als größte Wiener Arbeitgeber eine besondere Verantwortung für den Arbeitsmarkt. Der Strategie der Kostensenkung durch Prekarisierung stabiler Arbeitsverhältnisse muss gegengesteuert werden. Es sollte verstärkt „Insourcing“ von Aufgaben betrieben werden, der Mindestlohn in diesen Bereichen muss so rasch wie möglich 1.700 Euro betragen und das Bestbieterprinzip in der öffentlichen Vergabe muss umgesetzt werden.

Meidlinger: „Unsere Forderungen haben wir gemeinsam mit der FSG in der AK Wien zur bevorstehenden Vorstandsklausur der SPÖ Wien eingebracht. Wir erwarten, dass diese Punkte eingehend diskutiert und umgesetzt werden.“

FSG-Wien-Landesgeschäftsführer Gottfried W. Sommer dankte allen für das enorme Engagement im Jahre 2016 und zeigte sich überzeugt, dass im Jahr 2017 wieder viel erreicht werden kann.

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