Haubner: Rekordansiedlungen erfreulich für den Standort Österreich

Standort Österreich im Aufwind - erfolgreiche Unternehmen sorgen für Optimismus – Modernes Arbeitsrecht notwendig

Wien (OTS) - „Die aktuellen Zahlen der internationalen Betriebsansiedlungen in Österreich sind sehr erfreulich. Mit den 319 Ansiedlungen im Vorjahr konnte erstmals die Schallmauer von 300 durchbrochen werden. Damit sind die mit den Rekord-Ansiedlungen verbundenen Investitionen im Land im Jahr 2016 um 42 Prozent auf 705,22 Millionen Euro gestiegen. Auch bei der Zahl der neuen Jobs gab es eine leichte Steigerung auf 2.622“, freut sich Wirtschaftsbund-Generalsekretär Peter Haubner über die erfreulichen Zahlen, welche die zum Wirtschaftsministerium ressortierende Betriebsansiedlungsagentur ABA - Invest in Austria gemeinsam mit Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner vorgelegt hat. Ein Grund sei die gestiegene Attraktivität für forschende Unternehmen und internationale Startups durch die erhöhte Forschungsprämie und das neue Startup-Paket. Auch die Absenkung der Lohnnebenkosten allein im Jahr 2017 um rund 500 Millionen Euro, sei ein wichtiger Schritt.

Es gelte jedoch weiter an der notwendigen Reformen festzuhalten, um in Zukunft weiter wettbewerbsfähig bleiben zu können. „Wir unterstützen die Forderungen von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner nach einer weiteren Senkung der Steuer- und Abgabenquote und insbesondere der Modernisierung des Arbeitsrechts“, hebt Haubner hervor und betont hierbei insbesondere die Einführung von flexiblen Arbeitszeiten. „Um neue Arbeitsplätze zu schaffen, müssen wir uns den Herausforderungen der modernen Arbeitswelt stellen. Wir benötigen dringend eine Modernisierung des Arbeitszeitgesetzes. Arbeitszeitflexibilisierung bedeutet nicht Mehrarbeit sondern eine bessere Verteilung von Arbeit. Es wird dann gearbeitet, wenn Arbeit anfällt. Mit der Ausweitung der Tageshöchstarbeitszeit auf 12 Stunden und der Wochenhöchstarbeitszeit auf 60 Stunden schaffen wir mehr Spielräume. Das wollen sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber“, so der Wirtschaftsbund-Generalsekretär abschließend.

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