SP-Wagner ad Blümel: ÖVP fordert Dinge, die die Stadt längst umsetzt

Wien (OTS/SPW-K) - „Ein schönes neues Jahr 2017 auch der Wiener ÖVP. Auch wenn sie noch nicht ganz in der Gegenwart angekommen sein dürfte. Anders ist es nicht zu erklären, dass die ÖVP jetzt Dinge fordert, die längst in Umsetzung sind“, so SP-Gemeinderat Kurt Wagner. Dazu zählen etwa die Zentralen Notaufnahmen in den Wiener Gemeindespitälern oder die Umsetzung der Primärversorgungszentren, bei denen Wien beispielhaft ist. „Während Stadträtin Wehsely sich nicht scheut, Reformen einzuleiten und mit dem Spitalskonzept 2030 ein umfassendes Konzept für das Spitalswesen der Zukunft vorgelegt hat, das längst in Umsetzung ist, erwacht die ÖVP nun aus dem Winterschlaf mit einem heute schon veralteten und populistischen 8-Punkte-Reformzettelchen. Das ist lieb, aber längst von der Realität überholt und in dieser Form für die weitere Diskussion im Gesundheitssystem völlig unbrauchbar. Schade, dass die ÖVP im Gesundheitsbereich nicht an ihre einstige Haltung des konstruktiven Einbringens anknüpft und mit Herrn Blümel nur Fundamentalopposition betreibt.“

Zu den immer selben Anwürfen der konservativen Kleinstpartei weist Wagner auf die Stellungnahme des Wiener Krankenanstaltenverbunds hin, der seinem Versorgungsauftrag natürlich umfassend nachkommt und Lücken im niedergelassenen Bereich über die Feiertage ausgleicht. „Niemand leugnet, dass eine Grippewelle immer eine zusätzliche Belastung ist. Dieses Jahr hat sie außergewöhnlich früh begonnen. Hie und da führt das dazu, dass einzelne Abteilungen an die Grenzen ihrer Kapazität kommen. Der KAV steuert mit organisatorischen Maßnahmen dagegen an, etwa mit der interdisziplinären Belegung von Stationen, einem forcierten Entlassungsmanagment oder dem Öffnen von gesperrten Stationen“, wie Wagner klar macht und betont abschließend: „Die MitarbeiterInnen der Gemeindespitäler und der Wiener Berufsrettung leisten großartige Arbeit und verdienen die dauernden Anschüttungen der Opposition nicht.“

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