Stadler: „Arbeit bleibt auch 2017 unser Thema!“

SPÖ NÖ fordert weiterhin einen Brutto-Mindestlohn von 1.700 Euro

St. Pölten (OTS) - Insgesamt ist die Arbeitslosigkeit im Jahr 2016 in Niederösterreich um 2,4 Prozent gestiegen. Beim Arbeitsmarktservice NÖ rechnet man in diesem Jahr mit steigender Beschäftigung, aber auch steigender Arbeitslosigkeit: Das ergibt sich daraus, dass immer mehr Menschen auf den Arbeitsmarkt drängen und die Zahl der Arbeitssuchenden schneller steigt als die Zahl der Jobs. Die Arbeitslosenquote könnte deshalb 2017 von zuletzt 9,1 Prozent auf 9,6 Prozent steigen.

„Während am Jahresende bundesweit eine sehr leichte Entspannung festzustellen ist, ist in Niederösterreich die Arbeitslosigkeit gestiegen. Das zeigt, dass Investitionen durch die öffentliche Hand dringend notwendig sind, um den Arbeitsmarkt zu stabilisieren – aber auch Investitionen im Bildungsbereich müssen getätigt werden. Niederösterreich muss den Turnaround schaffen, damit unser Wirtschaftsstandort nicht auf der Strecke bleibt“, erklärt SPÖ NÖ Landesparteivorsitzender Mag. Matthias Stadler. Besonderes Augenmerk sei auf Start-Ups zu legen, sagt Stadler: „Wir wollen maßgeschneiderte Pakete für Start-Up Unternehmen anbieten und hier schon Hochschulen, Fachhochschulen sowie HTL und HAK einbinden und deren AbsolventInnen für innovative Projekte gewinnen.“ Wichtig sei Stadler auch die soziale Absicherung von EPU und Kleinstbetrieben – denn sie seien eine Voraussetzung dafür, dass der Wirtschaftsmotor in Niederösterreich am Laufen gehalten werden könne.

Stadler hebt die positiven Auswirkungen der Steuerreform auf die Kaufkraft hervor, zudem seien bundesweite Meilensteine wie die Ausbildungsgarantie bis 18 Jahre für die niederösterreichische Sozialdemokratie die Eckpfeiler einer Gesellschaftspolitik, die auf die Schaffung von Arbeit setzt und nicht auf Arbeitslosigkeit. „Wie wichtig es ist, auf eine fundierte Ausbildung und auf Weiterbildung zu setzen, zeigt die Tatsache, dass die SPÖ-Initiative für Überbetriebliche Lehrwerkstätten nun bereits bestausgebildete FacharbeiterInnen hervorgebracht hat, die jetzt besonders notwendig für die heimische Wirtschaft sind“, erklärt Stadler.

Der SPÖ NÖ Parteichef bleibt zudem bei seiner Forderung nach einem Mindestlohn von 1.700 Euro brutto: „Viele Menschen können von ihrem Verdienst nicht leben – aber wer 40 Stunden arbeitet, muss ein Auskommen mit seinem Einkommen haben. Deshalb bleiben wir bei unserer Forderung nach einem Mindestlohn von 1.700 Euro brutto.“

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