Rauchverbot: Seniorenbund will Aufklärung statt Verbot

Korosec: „Zigarettenbann wäre nicht systemkonform“

Wien (OTS) - Der Österreichische Seniorenbund setzt beim heiß diskutierten Thema Rauchverbot für Unter-18-Jährige auf verstärkte Information der Jugendlichen. Einem generellen Rauchverbot per Gesetz steht Präsidentin Ingrid Korosec sehr kritisch gegenüber. „Junge Menschen bekommen vom Staat immer mehr Rechte eingeräumt – ich erwähne beispielhaft nur das Wählen und das Autofahren. Und das ist richtig so. Aber angesichts dessen kann ich ihnen als Gesetzgeber nicht vorschreiben, ob sie zur Zigarette greifen oder nicht. Das ist keine systemkonforme Politik.“ Darüber hinaus bildeten Verbote für junge Menschen oft einen Anreiz, sich ihnen zu widersetzen, argumentiert Korosec weiter.

Der Seniorenbund bekenne sich selbstverständlich voll zu den Gefahren des Rauchens. Umso mehr setzt Korosec auf die volle und schonungslose Aufklärung der Unter-18-Jährigen. „Gesundheit im Alter fußt zu einem großen Teil auf der Nikotinabstinenz in der Jugend. Mein Appell lautet daher generell, von Zigaretten die Finger zu lassen“, so Korosec.

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