Villacher Straße - LR Gerhard Köfer ortet „Sturm im Wasserglas“ und veranlasst Prüfung ähnlicher Bauprojekte

Köfer übt scharfe Kritik an Verhinderungspolitik im Land

Klagenfurt (OTS) - „Ich stehe als Straßenbaureferent der Landesregierung dafür, dass Projekte umgesetzt und nicht verhindert werden“, stellt Team Kärnten-Landesrat Gerhard Köfer bezugnehmend auf die heutigen Mediendiskussionen rund um die Villacher Straße in aller Entschiedenheit fest. Die öffentlich zur Schau gestellte und künstlich inszenierte Aufregung des Leiters der Abteilung Wirtschaft, Tourismus, Infrastruktur und Mobilität des Amtes der Kärntner Landesregierung bezeichnet Köfer wörtlich als „Sturm im Wasserglas“. „Dem betreffenden Abteilungsleiter wurden die vollständigen Pläne und Unterlagen zum Projekt Villacher Straße bereits Ende Oktober übermittelt. Er hätte zumindest einen Monat lang Zeit gehabt, sich zu dem Vorhaben, das ihm zudem seit Jahren bekannt ist, fachlich zu äußern“, erklärt Köfer weiter, der sich von einer verantwortungsbewussten Abteilung bzw. Behörde eine Antwort innerhalb von höchstens zwei Wochen erwartet.

Köfer zeigt sich nicht verwundert, dass wieder einmal versucht wird, die erfolgreiche Realisierung eines wichtigen Projektes für Kärnten zu torpedieren: „Das ist unverantwortlich und zeigt von wenig Sensibilität gegenüber Steuerzahlern, Verkehrsteilnehmern, den betroffen Bauunternehmen und deren Mitarbeitern. Die notwendigen Projektunterlagen wurden von meinem Regierungsbüro in engster Abstimmung mit der zuständigen Fachabteilung und der Stadt Klagenfurt professionell aufbereitet, um einen raschen Projektstart sicherstellen zu können.“

Im aktuellen Vorgehen der Abteilung 7 sieht Köfer die nahtlose Fortsetzung einer wenig freundlichen Wirtschafts- und Bürgerpolitik:
„Aber das jetzt sogar eigene Projekte der Landesregierung gecrasht werden, schlägt dem Fass den Boden aus.“ Dass eine Abteilung des Landes eine andere medial torpediert, zeigt, wie dringend hier eine Reform notwendig wäre. Köfer hätte sich gefreut, wenn sich der gleiche Beamte beim HCB-Skandal oder zahlreichen anderen Pechs und Pannen so engagiert gezeigt hätte. Er, Köfer, erwarte sich jedenfalls, dass Beamte des Landes Wege aufzeigen, wie Projekte möglich werden, anstatt wichtige Projekte zu erschweren und veranlasst eine Prüfung ähnlicher Straßenbauprojekte der jüngeren Vergangenheit, bei denen keine Bewilligung eingefordert wurde.

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