Wöginger: Freiwilliges Engagement ist für unsere Gesellschaft unverzichtbar!

ÖVP-Sozialsprecher zum Internationalen Tag der Freiwilligen

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Freiwilliges Engagement hat in Österreich einen großen Stellenwert für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und ist wesentlicher Bestandteil unserer Gesellschaft. Wir haben im Pflege-und Betreuungssystem, im Katastrophenwesen, bei den Rettungs- und Hilfsorganisationen Herausforderungen zu bewältigen, die nur mit einem System des ehrenamtlichen Engagements funktionieren, erklärte heute, Freitag, ÖVP-Freiwilligensprecher und ÖAAB-Bundesobmann Abg. August Wöginger anlässlich des alljährlichen "Internationalen Tages des Ehrenamtes“ am 5. Dezember. Ziel des Gedenk- und Aktionstages ist die Anerkennung und Förderung ehrenamtlichen Engagements. Der Tag wurde 1985 von den Vereinten Nationen (UN) beschlossen und fand 1986 erstmals international statt.

In Österreich leisten laut Freiwilligenbericht 2015 46 Prozent der Bevölkerung ab 15 Jahren in irgendeiner Form Freiwilligenarbeit Vergleichsweise am aktivsten ist die Gruppe der 50- bis 59-Jährigen mit rund 55 Prozent. "Überall sind Bürgerinnen und Bürger am Werk, die zugunsten anderer auf freiwilliger Basis ohne Entlohnung, meistens in Vereinen und Organisationen (rund 28 Prozent), aktiv werden. Dieser Einsatz, dieses bürgergesellschaftliche Engagement und dieses Sozialkapital ist für unsere Gesellschaft unverzichtbar", betonte Wöginger.

In diesem Zusammenhang hob Wöginger, der selbst beim Roten Kreuz tätig ist, einmal mehr den Zivildienst hervor. "Besonders der Zivildienst als Wehrersatzdienst fördert das bürgerschaftliche Engagement. Viele ehemalige Zivildiener bleiben sozial engagiert. Neben beruflicher Orientierung und Arbeitserfahrung erwerben die Zivildiener wichtige persönliche und soziale Kompetenzen, die als Schlüsselkompetenzen am Arbeitsmarkt sehr gefragt sind."

„Der Zivildienst ist eine unverzichtbare Säule unseres Sozialsystems. Über 14.000 junge Männer haben sich 2015 für diesen Dienst entschieden, der für die gesamte Bevölkerung geleistet wird. 40,7 Prozent davon sind im Rettungswesen tätig, gefolgt von der Behindertenhilfe (17,9 Prozent) und Sozialhilfe (12,9 Prozent). Sie alle stellen sich damit bewusst in den Dienst unserer Gesellschaft, sei es beim Roten Kreuz, beim Samariterbund, in Krankenhäusern und Pflegeheimen, bei der Lebenshilfe, bei der Feuerwehr und bis hin zur Landwirtschaft.“. Auch die Flüchtlingskrise habe uns gezeigt, dass es hier Herausforderungen zu bewältigen gibt, die nur mit einem System des ehrenamtlichen Engagements funktionieren. So haben 2,4 Prozent der Zivildiener im Vorjahr Vertriebene, Asylwerber und Menschen in Schubhaft betreut, schloss Wöginger.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0001