Tag des Ehrenamtes: Samariterbund fordert bessere Rahmenbedingungen

Anlässlich des Welttages des Ehrenamtes am 5. Dezember betont der Samariterbund die Wichtigkeit von gesetzlichen Rahmenbedingung für Ehrenamtliche.

Wien (OTS) - „Fast die Hälfte aller Menschen in Österreich leistet freiwillige Arbeit aus persönlicher Überzeugung und ohne Entgelt. Dieses Engagement verdient unsere höchste Anerkennung", sagt Reinhard Hundsmüller, Bundesgeschäftsführer des Samariterbundes. „Umso wichtiger ist es daher, auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Ehrenamtlichen zu verbessern", fordert Reinhard Hundsmüller. Ehrenamtliche sind beim Samariterbund grundsätzlich haftpflichtversichert und darüber hinaus seitens der Organisation weitreichend privat unfallversichert. Alle Freiwilligenorganisationen sollten dazu verpflichtet werden ihren ehrenamtlichen MitarbeiterInnen einen derartig umfangreichen Versicherungsschutz zu gewähren.

„In der Pflege und Betreuung von älteren Menschen, im Flüchtlingsbereich und der Wohnungslosenhilfe, im Bereich Rettungs-und Krankentransport, in der Katastrophenhilfe oder in der Jugendarbeit sowie in allen weiteren Arbeitsfeldern des Samariterbundes sind Ehrenamtliche eine wertvolle Unterstützung und ergänzen die Arbeit des Sozialstaates. Dieser sollte Freiwilligenarbeit demnach auch durch entsprechende Anreize fördern", erklärt Hundsmüller. Beispiele für solche Anreize sind die steuerliche Absetzbarkeit von Aufwendungen im Zusammenhang mit der Freiwilligenarbeit oder Anrechnungsmöglichkeiten diverser freiwilliger Tätigkeiten im Rahmen von Berufsausbildungen als zusätzlichen Ausbildungsschritt oder Anrechnung auf die Pensionszeiten.

„Natürlich fördern auch wir als Freiwilligenorganisation unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, betont Reinhard Hundsmüller. So erhalten die Freiwilligen im Bereich Rettungs- und Krankentransport eine 260-stündige Ausbildung zum Rettungssanitäter, umfassende Schulungsmodule für eine ehrenamtliche Mitarbeit im Flüchtlingsbereich oder auch hochqualifizierte Ausbildungen für die Tätigkeit im Katastrophenhilfsdienst. Nicht wenige Freiwillige nutzen die so erlernten Fähigkeiten als Sprungbrett für eine neue Karriere. Durch die veränderten Arbeits- und Familienverhältnisse in unserer Gesellschaft wird es aber immer schwieriger, sich freiwillig zu engagieren. „Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass unsere Ehrenamtlichen mehr öffentliche Anerkennung für ihr Engagement erhalten. Wir möchten noch mehr Menschen dafür begeistern, sich in ihrer Freizeit freiwillig zu engagieren", schließt Reinhard Hundsmüller.

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