ÖAMTC: Deutsche Pkw-Maut genau unter die Lupe nehmen

Klage von Betroffenen als letzte Notwehrmaßnahme denkbar

Wien (OTS) - Gestern hat die EU-Kommission grünes Licht für den Kompromissvorschlag zur deutschen Pkw-Maut gegeben. "Wenn es Details zum Gesetzesvorschlag gibt, werden wir genau prüfen, ob Österreicher diskriminiert werden", stellt der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung, Bernhard Wiesinger klar. "Sollte das der Fall sein, muss Österreich vor dem Europäischen Gerichtshof klagen."

Positiv sieht der Club, dass Verkehrsminister Jörg Leichtfried sich mit seinen Kollegen aus Belgien, aus den Niederlanden, aus Polen und aus Dänemark abstimmen will, um weitere rechtliche Schritte zu prüfen. "Sollte dabei nichts herauskommen, können wir uns im Zweifelsfall auch vorstellen, als letzte Notwehrmaßnahme nach Einführung der Maut die EUGH-Klage eines betroffenen Mitglieds zu unterstützen", hält Wiesinger abschließend fest.

Rückfragen & Kontakt:

ÖAMTC-Kommunikation
+43 (0) 1 711 99-21218
kommunikation@oeamtc.at
http://www.oeamtc.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OCP0002