APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker – Hofer, Van der Bellen und Kern aktuell vorne.

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 25.11. bis 01.12.2016 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche der Dritte Nationalratspräsident und Bundespräsidentschaftskandidat Norbert Hofer (FPÖ).

Am Sonntag trafen die beiden Präsidentschaftskandidaten, Norbert Hofer und Alexander Van der Bellen, in einer weiteren TV-Diskussion aufeinander. Gleich zu Beginn versicherten beide, das Wahl-Ergebnis vom 4. Dezember anzuerkennen. "Die ganze Welt wird zuschauen, es wird alles so ablaufen, dass wir alle miteinander in Ruhe Weihnachten feiern können", so Hofer. Die Kandidaten betonten zudem, dass sie die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in den Mittelpunkt ihrer Tätigkeit als Bundespräsident stellen werden.

In einem Interview mit der „Presse“ sprach sich Hofer dafür aus, die EU „besser zu organisieren“. Er sei überzeugt, „dass das Projekt EU noch nicht verloren ist: Mit einer subsidiären Union können wir durchaus in eine positive Zukunft gehen“, so der FPÖ-Kandidat. Zum Thema „Kornblume“ sagte Hofer, er habe „es satt“, bei jeder Wahl darauf angesprochen zu werden, dass die Kornblume ein Symbol der Deutschnationalen sei. Er habe seiner Partei daher vorgeschlagen, dass „man es bleiben lässt“ und die Kornblume als Symbol nicht mehr zu verwenden.

Die Fernmeldebehörde hat ihren Antrag auf Aufhebung der Immunität von Norbert Hofer und FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache zurückgezogen. Die FPÖ habe über ihren Anwalt eine Bestellungsurkunde vorgelegt, aus der hervorgehe, dass Hofer und Strache für ein Massenmail an tausende Auslandsösterreicher nicht verantwortlich seien, teilte die Behörde mit.

Als Neueinsteiger der Woche etablierte sich ÖVP-Klubobmann Reinhold Lopatka auf Position vier im Ranking.

Mit seiner Aussage, FPÖ-Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer habe seine „persönliche Präferenz“, sorgte ÖVP-Klubobmann Lopatka für intensive innerparteiliche Diskussionen. Parteiobmann Reinhold Mitterlehner warf Lopatka „Illoyalität“ vor. Nach einer zweistündigen Aussprache seien die „Irritationen ausgeräumt“ worden. Laut einem ÖVP-Schreiben habe es Lopatka "bedauert", dass er seine "persönliche Präferenz" erkennen ließ, ohne davor den Parteichef informiert zu haben.

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