Bundesminister Drozda: „Handwerk“ als wesentlicher Grundpfeiler für die Innovationskraft Österreichs

Werkraum Bregenzerwald (V), das Textile Zentrum Haslach (OÖ) sowie das Hand.Werk.Haus Salzkammergut (OÖ) in internationales UNESCO-Register für immaterielles Kulturerbe aufgenommen

Wien (OTS) - „Ich gratuliere allen drei österreichischen Handwerkszentren ganz herzlich zur Aufnahme in das internationale UNESCO-Register. Damit werden Handwerkstraditionen aus Österreich auch international als wichtiges immaterielles Kulturerbe ausgezeichnet. Jeder dritte Beschäftigte im ländlichen Raum hat seinen Arbeitsplatz in Handwerksbetrieben. Traditionelles Handwerk schafft also Arbeitsplätze, ist ein Garant für eine hohe Lebensqualität und ein Innovationsmotor für viele Regionen“, so Kulturminister Thomas Drozda anlässlich der gestern, Donnerstag, erfolgten Aufnahme von drei österreichischen Handwerkszentren in das internationale „UNESCO-Register guter Praxisbeispiele für die Erhaltung des immateriellen Kulturerbes“ (Register of Good Safeguarding Practices).

Bei den drei Initiativen, die die Erhaltung von österreichischem traditionellen Handwerk zum Ziel haben, handelt es sich um den Werkraum Bregenzerwald (V), das Textile Zentrum Haslach (OÖ) sowie das Hand.Werk.Haus Salzkammergut (OÖ). Die Einreichung wurde von der Österreichischen UNESCO-Kommission gemeinsam mit den drei Handwerkszentren vorbereitet und im März 2015 vom Bundeskanzleramt zur Aufnahme nominiert. „Die drei Handwerkszentren – vom Bregenzerwald in Vorarlberg bis zum Textilzentrum im oberösterreichischen Mühlviertel und das Hand.Werks.Haus im Salzkammergut – zeichnet ein hoher Qualitätsanspruch aus, verbunden mit einer generationenübergreifenden Weitergabe von Wissen, regionaler Identität und kulturellem Wert“, so der Minister.

Alle drei Initiativen tragen zu einer erhöhten Sichtbarkeit des immateriellen Kulturerbes bei und setzen regional-spezifische Maßnahmen zur Erhaltung und kreativen Weitergabe von traditionellem Handwerk. Sie definieren sich über die Weitergabe von traditionellem Handwerk sowie über die lokale und internationale Zusammenarbeit. Darüber hinaus teilen die Zentren ihre Erfahrungen mit Bildungseinrichtungen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene – es sind anerkannte Plattformen für den Austausch von Best Practices. Der Zusammenschluss in größeren Zentren erleichtert bzw. ermöglicht darüber hinaus das wirtschaftliche Überleben jedes Einzelnen.

Weiterführende Information ist unter den folgenden Links abrufbar:
http://www.unesco.org/culture/ich/en/11com
http://www.werkraum.at
http://www.textiles-zentrum-haslach.at//home
http://www.handwerkhaus.at/

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Mag. Kerstin Hosa, MAS
Kabinett des Bundesministers Mag. Thomas Drozda
Pressesprecherin Kunst & Kultur
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