ÖGUT-Umweltpreis 2016 – Innovative Projekte und VordenkerInnen prämiert

Die Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) prämierte am 1. Dezember die besten Nachhaltigkeitsprojekte und innovative Persönlichkeiten mit dem ÖGUT-Umweltpreis.

Wien (OTS) - Eine unabhängige Jury mit ExpertInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Umwelt wählte aus 74 Einreichungen die PreisträgerInnen in fünf Kategorien.

Mit dem Preis in der Kategorie „Frauen in der Umwelttechnik“ wurde die Molekularbiologin Silvia Fluch (ecoduna produktions GmbH, Bruck an der Leitha, NÖ)ausgezeichnet.

In der Kategorie „get active – zukunftsweisende Produktionsverfahren“ konnte das Unternehmen Hydro-Connect GmbH (Ybbsitz, NÖ) mit dem Projekt „Stromproduzierende Fischwanderhilfe“ die Jury überzeugen.

Der Preis in der Kategorie „Nachhaltige Kommune“ ging an die Stadtgemeinde Zell am See (Salzburg) für das Projekt „Sonnengarten Limberg“.

Der Preisträger der Kategorie „Stadt der Zukunft“, Helmut Schöberl, ist Gründer & Geschäftsführer der Schöberl & Pöll GmbH (Wien).

In der Kategorie „Partizipation und zivilgesellschaftliches Engagement“ gewinnt das Partizipationsprojekt „Korneuburger Charta für BürgerInnenbeteiligung“(NÖ). Als Zivilgesellschaftliche Initiative wurde in dieser Kategorie der Waldviertler Energie-Stammtisch(NÖ)ausgezeichnet.

ÖGUT-Präsident Rene Alfons Haiden, ÖGUT-Generalsekretärin Monika Auer sowie VertreterInnen der Sponsoren überreichten am Donnerstagabend die Auszeichnungen.

Monika Auer, Generalsekretärin der ÖGUT: „Wie viele unterschiedliche Bausteine zusammengesetzt werden müssen, damit eine Trendwende hin zu Nachhaltigkeit in dieser Gesellschaft gelingt, das überrascht auch noch im 30. Jahr des ÖGUT-Umweltpreises. Diese Mannigfaltigkeit der Einreichungen zeigt, dass viele Menschen darüber nachdenken, was es braucht und was man tun kann. Die Notwendigkeit einer Trendwende ist also gesellschaftlich bereits gut verankert. Die Vielfalt zeigt aber auch, dass viele Menschen daran arbeiten können. Nachhaltigkeit erzeugt Beschäftigung. Das ist eine wichtige Botschaft in Zeiten von Globalisierung und Digitalisierung, beides Trends, die mit Arbeitsplatzverlusten assoziiert werden.“

Die PreisträgerInnen konnten sich über ein Preisgeld von insgesamt EUR 18.000,- freuen. Das Preisgeld wurde vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit), Coca-Cola Austria , dem Österreichische Städtebund sowie dem Umweltministerium (BMLFUW) zur Verfügung gestellt.

Die Preisverleihung fand im Rahmen des ÖGUT-Jahresempfangs im Kuppelsaal der TU Wien vor rund 300 geladenen Gästen statt.

Fotomaterial und nähere Informationen zu den nominierten Projekten und PreisträgerInnen finden Sie auf der ÖGUT-Website zum Download unter www.oegut.at oder als Zusammenstellung in der Infobroschüre zu den UmweltpreisträgerInnen und Nominierten.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT)
Mag.a Karin Granzer-Sudra
+43 1 315 63 93 -26
karin.granzer-sudra@oegut.at
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