„Jeder kann – keiner muss“

Maschinenring Österreich gibt Buch über seine Geschichte heraus

Linz (OTS) - Im Dezember 1961 wird in Andorf im Bezirk Schärding in Oberösterreich der erste Maschinenring Österreichs gegründet. Die Nähe zu Bayern, wo Erich Geiersberger die Idee einer gegenseitigen Unterstützung der Landwirte bei der maschinellen Arbeit entwickelt hat, lässt die Neuerung hier als erstes greifen. Einerseits sollte damit ein Ausgleich für das Sinken der Beschäftigten in der Landwirtschaft geschaffen werden in einer Zeit, in der der wirtschaftliche Aufschwung die Landarbeiter in die Industriebetriebe zieht. Andererseits hatte Erich Geiersberger sehr früh erkannt, dass die Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft Konkurrenzdruck für die Bauern im Alpenraum  bedeuten wird, dem nur durch eine steigende Maschinisierung standgehalten werden könne. Damit die landwirtschaftlichen Betriebe nicht von den dafür nötigen Investitionen in Schwierigkeiten geraten, sollten sie ihre Maschinen auch auf anderen Betrieben einsetzen und somit besser auslasten.

 In Österreich überzeugt die Idee von Erich Geiersberger sehr rasch immer mehr Bauern in immer mehr Regionen. Mit Stand 1. Jänner 1976 gab es bereits 203 Maschinenringe mit 17.369 Mitgliedsbetrieben. Um die Infrastruktur verbessern, die Ausbildung der Geschäftsführer vereinheitlichen und die politische Kraft verstärken zu können, wird im April 1976 in Baden bei Wien der Bundesverband Österreichischer Maschinen- und Betriebshilferinge gegründet – der heutige Maschinenring Österreich.

 Aus Anlass dieses Jubiläums hat Hans Schinko, der sein ganzes Leben in mehreren Funktionen dem Maschinenring gewidmet hat und der Ehrenobmann des Maschinenring Österreich ist, angeregt, die Geschichte der Organisation aufzuarbeiten. Das Redaktionsteam aus Hans Schinko, der Journalistin Sonja Bettel und dem Journalisten Timo Küntzle, der außerdem Agrarwissenschaften studiert hat, hat dafür Akten und Unterlagen gewälzt, alte Fotoalben und Archive durchforstet und Interviews mit den Pionieren und den aktuellen Funktionärinnen und Funktionären des Maschinenring geführt. Die grafische Gestaltung hat die bewährte Agentur „grafisches büro“ aus Wien übernommen. Entstanden ist daraus ein 144 Seiten starkes Lese-Buch, in dem Maschinenring-Aktivisten und -Mitglieder und der Nachwuchs und landwirtschaftlich Interessierte gleichermaßen in die Geschichte der für die österreichische Landwirtschaft bedeutendsten Gemeinschaft und Organisation eintauchen können.


Herausgeber:

Maschinenring Österreich, Hans Schinko

„Jeder kann – keiner muss. 40 Jahre Maschinenring Österreich“

Erscheinungsjahr: 2016

Rückfragen & Kontakt:

Hans Schinko
johann.schinko@aon.at
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