VÖZ-Geschäftsführer Grünberger: "Mehrwertsteuer auch für digitale Ausgaben reduzieren."

Verleger begrüßen Vorschlag der EU-Kommission und fordern Unterstützung der Bundesregierung

Wien (OTS) - "Auch in Österreich werden immer mehr Zeitungen und Magazine digital gelesen. Die Änderung der Mehrwertsteuersätze würde die Entwicklung der digitalen Presselandschaft vorantreiben und würde positive Effekte auf Wirtschaftswachstum und Medienvielfalt in der Europäischen Union haben", so VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger.

Die EU-Kommission hat heute bekannt gegeben, dass sie es den Mitgliedsstaaten künftig freistellen will, ob sie den ermäßigten Mehrwertsteuersatz für Printmedien auch für elektronische Angebote anwenden. Der VÖZ hatte schon lange auf eine Angleichung gedrängt.

"Wir fordern die österreichische Bundesregierung auf, den Vorschlag der EU-Kommission im weiteren legislativen Prozess zu unterstützen und so eine nachhaltige Entwicklung der heimischen Presselandschaft in Zeiten der digitalen Transformation zu ermöglichen", so Grünberger.

Digitale Zeitungen und Magazine profitieren derzeit nicht von den Bestimmungen der reduzierten Mehrwertsteuersätze für physische Publikationen. Der VÖZ und europäische Verlegervertreter setzten sich dafür ein, das System an die heutige Realität anzupassen und zu reformieren. Der EU-Kommissionsplan sieht vor, es den Mitgliedstaaten zu ermöglichen, die niedrigeren Mehrwertsteuersätze auf gedruckte Zeitungen und Magazine auf digitale Ausgaben zu erweitern.

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