Mitterlehner: Forschungsstandort Europa weiter stärken

Arbeitsgespräch von Wissenschaftsminister Mitterlehner mit EU-Forschungskommissar Moedas zur Ausrichtung der europäischen Forschungspolitik und Open Innovation

Wien (OTS/BMWFW) - Vizekanzler Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner traf am Donnerstagnachmittag den EU-Kommissar für Forschung, Wissenschaft und Innovation, Carlos Moedas, zu einem Arbeitsgespräch in Wien. „Die europäische Forschungsstruktur ist derzeit sehr gut aufgestellt und das Förderprogramm Horizon 2020 hat sich bislang bewährt. Wir wollen, dass der Standort Europa stark und innovativ bleibt. Daher müssen wir schon jetzt die Weichen für die weitere Ausrichtung der Forschungslandschaft stellen. Österreich hat hier im Rahmen der EU-Präsidentschaft 2018 eine wichtige Rolle und daher wollen wir uns frühzeitig mit unseren europäischen Partnern abstimmen“, sagte Mitterlehner. Thema des Arbeitsgespräches waren daher die künftige Ausgestaltung und die möglichen Schwerpunkte des neuen Förderprogramms.

Mitterlehner hat sich sowohl für die Beibehaltung der kompetitiven und hochdotierten ERC-Grants als auch eine stärkere Orientierung an den "grand challenges" und den damit verbundenen Stärkefeldern ausgesprochen. „Wissenschaft und Forschung müssen Antworten auf die großen Probleme unserer Zeit geben. Um die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft Europas zu stärken, braucht es sowohl nationale als auch europäische Maßnahmen, die gut aufeinander abgestimmt sind. Neben der Förderung der Grundlagenforschung an Hochschulen und Forschungseinrichtungen müssen auch unsere Klein- und Mittelbetriebe noch besser von den vorhandenen Förderinstrumenten profitieren. Zudem braucht es mehr Initiativen, um innovative Start-ups zu fördern“, so Mitterlehner.

Ein weiteres Thema des Arbeitsgesprächs war Österreichs Open Innovation-Strategie, die am Nachmittag gemeinsam mit EU-Kommissar Moedas präsentiert wird. Österreich ist das erste EU-Land, das eine solche Strategie auf Regierungsebene entwickelt hat. Damit positioniere sich Österreich als „best practice“ Beispiel für andere europäische Mitgliedsstaaten, wie der EU-Kommissar festhielt. In insgesamt 14 Maßnahmenfeldern soll die Zusammenarbeit und Innovationskraft von Wissenschaft, Wirtschaft und Bevölkerung gesteigert werden und in neue Denkansätze und Produkte münden.

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