„profil“: Automatisierung besser als ihr Ruf

Erste Umfrage unter Fabrikarbeitern zu veränderten Industrie 4.0-Alltag

Wien (OTS) - In seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe veröffentlicht das Nachrichtenmagazin „profil“ die erste Studie in Österreich (und eine der ersten in Europa), die sich ganz konkret mit den veränderten Arbeitsbedingungen von Fabrikarbeitern in Industrie 4.0-Betrieben beschäftigt. Für die wissenschaftliche Arbeit, die im Rahmen eines berufsbegleitenden MBA-Studiums an der Donau Universität Krems durchgeführt wurde, wurden nicht nur Experten befragt, sondern – das ist das Neue daran – auch 159 Fabrikarbeiter.

Die Untersuchungen, die sich sowohl auf die Verrichtung der Arbeit als auch auf die persönlichen Betrachtungen der Arbeiter und Angestellten konzentrierten, fördern mehrere erstaunliche Erkenntnisse zutage: Obwohl 57% sagen, dass der Arbeitsdruck zugenommen habe, empfindet die Mehrheit tendenziell mehr Spaß an der Arbeit als früher (49,5%). 71% haben das Gefühl, wichtige Entscheidungen zu treffen, 76% betrachten ihre Arbeit als sinnstiftend – daher sind Verantwortung und Sinnstiftung eng miteinander verbunden.

In keinem der befragten Unternehmen wurde der befürchtete Abbau von Arbeitsplätzen bestätigt. Im Gegenteil, durch die Implementierung von Industrie 4.0-Systemen wurden meist sogar neue Arbeitsfelder geschaffen. 72% Prozent der Befragten würden, wenn sie heute in den Arbeitsmarkt einsteigen, nochmals ihren Job ergreifen wollen.

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