Industrie zu Arbeitsmarkt: Regionalen Fachkräftemangel durch qualifizierte Zuwanderung abdecken

IV-GS Neumayer: Bei qualifizierter Zuwanderung ist regionale Betrachtung des Fachkräftemangels essenziell, um Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Beschäftigung zu fördern

Wien (OTS) - „Während die Arbeitslosenzahlen in Wien und Niederösterreich auch Ende November im Vergleich zum Vorjahr weiter ansteigen, setzt sich der rückläufige Trend bei der Arbeitslosigkeit in den westlichen Bundesländern erfreulicherweise fort. Immer deutlicher werden die regionalen Unterschiede am österreichischen Arbeitsmarkt,“ so der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Christoph Neumayer, anlässlich der heute, Donnerstag, veröffentlichten Arbeitsmarktdaten. „In der Steiermark, Salzburg und Oberösterreich suchen unsere Betriebe verstärkt qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Fachkräftemangel, etwa im MINT-Bereich, stellt ein großes Problem dar – acht von zehn Betrieben melden Rekrutierungsschwierigkeiten. Neben grundlegenden Reformen im Bildungsbereich ist jedenfalls auch eine, den Bedürfnissen der Industrie und Wirtschaft entsprechende, qualifizierte Zuwanderung essenziell“, erklärte Neumayer und forderte bei der Mangelberufsliste eine regionale Betrachtung, um den akuten und konkreten Bedarf an Fachkräften aufgrund der differenzierten Arbeitsmarktlage abdecken zu können. „Der aktuelle Entwurf des Sozialministeriums ist unzureichend, es ist vielmehr eine praxisgerechte Mangelberufsliste zwingend notwendig, um nachteilige Folgen für die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Wirtschaft abzuwenden sowie Wachstum und Beschäftigung zu schaffen“, forderte der IV-Generalsekretär.

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