SP-Hanke: Freiheitliche wollen Jugendarbeit verhungern lassen

FPÖ legt im Wiener Jugendausschuss trotziges Stimmverhalten an den Tag

Wien (OTS) - „Außerschulische Jugendarbeit zu unterstützen heißt, Wiens Jugendlichen zusätzlichen Halt zu geben“, bekräftigt LAbg. GRin Marina Hanke nach der gestrigen Sitzung des Jugendausschusses. „Umso rätselhafter ist es, dass von der FPÖ in diesem wichtigen Bereich keine Hilfe zu erwarten ist“, kritisiert die Gemeinderätin das geradezu trotzige Stimmverhalten der freiheitlichen Ausschussmitglieder bei der Vergabe von Subventionen an gemeinnützige Einrichtungen.

Dass die FPÖ Vereinen wie „Bahnfrei“, „Juvivo“, „Multikulturelles Netzwerk“ und „Backbone“ ihre Unterstützung kategorisch versagt, stößt bei Hanke auf größtes Unverständnis. „Hier zu blockieren ist äußerst kurzsichtig und nicht zuletzt respektlos gegenüber den Wiener JugendarbeiterInnen, die hervorragende Arbeit für junge WienerInnen leisten, auf sie zugehen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.“

Außerschulische Jugendarbeit bietet ein reichhaltiges Angebot: von der Demokratiebildung in Jugendparlamenten über anonyme Beratung, Hilfe in Krisensituationen aber auch Unterstützung bei Projekten, die Jugendliche autonom angehen wollen. „Die Freiheitlichen möchten soziale Einrichtungen am liebsten verhungern lassen. Doch langfristig sind gerade diese Institutionen ein Garant, den sozialen Frieden auch für die nächste Generation zu gewährleisten“, so Hanke.

„Die FPÖ hat sich schon öfter auf die außerschulische Jugendarbeit eingeschossen. Nun stellt sie ihre fehlende Sensibilität für die Anliegen und Bedürfnisse von Jugendlichen erneut unter Beweis. Die Stadt Wien wird außerschulische Jugendarbeit aber weiterhin unterstützen – und damit auch Wiens Jugendliche“, bekräftigt Hanke abschließend.

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