Bundesminister Rupprechter: 80 Millionen jährlich für Siedlungswasserwirtschaft gesichert

Neuer Finanzausgleich sichert Mittel für Siedlungswasserwirtschaft bis 2021

Wien (OTS) - „Die jüngste Einigung zum Finanzausgleich beschert auch der Siedlungswasserwirtschaft in Österreich einen stabilen Ausblick für die nächsten fünf Jahre. 80 Millionen Euro pro Jahr werden aus FAG-Mitteln für Förderungen im Bereich der Siedlungswasserwirtschaft zur Verfügung stehen“ freut sich Bundesminister Andrä Rupprechter über die Planungssicherheit für die Gemeinden. 

Bei der heutigen Kommissionssitzung Wasserwirtschaft wurden zusätzlich insgesamt 1.064 Projekte für die kommunale Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung mit einem Förderwert von ca. 59,4 Millionen Euro genehmigt. Im Bereich Hochwasserschutz wurden 438 Projekte mit einer Bundesförderung von knapp 34,2 Millionen Euro zur Genehmigung vorgeschlagen. „Eine funktionierende Wasserinfrastruktur sichert die Lebensqualität und den Wohlstand in allen Regionen. Mit diesen Fördermitteln wird ein wesentlicher Impuls für die regionale Bauwirtschaft gesetzt und Arbeitsplätze werden gesichert“ so Rupprechter weiter.    

„Siedlungswasserwirtschaft und Hochwasserschutz sind ein zentraler Bereich der Daseinsvorsorge und bilden damit die Grundlage für ein lebenswertes Österreich. Die Bundesförderungen in der Höhe von 93,6 Millionen Euro lösen ein Investitionsvolumen von 370 Millionen Euro aus und ermöglichen damit die Umsetzung von ca. 1500 Wasserprojekten“, erklärt Bundesminister Andrä Rupprechter. 

Im Bereich der Schutzwasserwirtschaft konnten durch die gestrige Sitzung wichtige Projekte und Budgetmittel sichergestellt werden, wie zum Beispiel 3,96 Millionen Euro für die Errichtung von Hochwasserschutzanlagen an der Kainach in Voitsberg/Steiermark. Etwa 85 Prozent dieser Kosten trägt das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW). Mit dieser Investition können 280 Häuser vor Hochwasser besser geschützt werden. In Achenkirch/Tirol werden rund 4,9 Millionen Euro in die Errichtung des Hochwasserschutzes entlang der Seeache investiert, hier trägt das BMLFUW knapp 41% der Kosten. 

Auch für die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung wurden nachhaltige Investitionen beschlossen. Drei Millionen Euro fließen beispielsweise in die Sanierung der Kanalisation in der Stadt Villach/Kärnten. Ein weiteres Beispiel ist die Erschließung des Brunnenfeldes Loimersdorfer Graben der Marktgemeinde Engelhartstetten/Niederösterreich zur Sicherung der Trinkwasserversorgung. Die Kosten dieses Projektes betragen gut 1,5 Millionen Euro. 

Weitere Informationen: http://www.bmlfuw.gv.at/wasser

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