IST Austria Evaluierung im Forschungsausschuss einstimmig zur Kenntnis genommen

Parteiübergreifende Unterstützung für IST Austria • erfolgreiche Entwicklung des Instituts gewürdigt • Jörg Leichtfried und Harald Mahrer für Planungssicherheit

Klosterneuburg (OTS) - In seiner gestrigen Sitzung hat der Forschungs-, Innovations- und Technologieausschuss des Österreichischen Nationalrats unter Vorsitzführung von Ruperta Lichtenecker den Evaluierungsbericht des IST Austria einstimmig zur Kenntnis genommen. Sämtliche Wortmeldungen verband, dass die bisher erbrachten Leistungen im Aufbau und Betrieb des Instituts parteiübergreifend anerkannt und gewürdigt wurden.

Seitens der österreichischen Bundesregierung nahmen Bundesminister Jörg Leichtfried (BMVIT) und Staatssekretär Harald Mahrer (BMWFW) an der Ausschuss-Sitzung teil. Beide betonten die erfolgreiche Entwicklung, die das Institut seit seiner Eröffnung im Jahr 2009 genommen hat, und ließen keinen Zweifel daran aufkommen, dass die österreichische Bundesregierung weiterhin jene Rahmenbedingungen bereitstellen wird, die zum exzellenten Start des IST Austria maßgeblich beigetragen haben. An erster Stelle wurden Planungssicherheit und langfristige Finanzierungsperspektive genannt.

Als Auskunftspersonen in den Ausschuss eingeladen waren Prof. Erwin Neher und Prof. Thomas Henzinger. Nobelpreisträger Erwin Neher vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen war Teil des mit internationalen SpitzenwissenschaftlerInnen besetzten Evaluierungskomitees, das unter der Vorsitzführung von Roger Kornberg (Nobelpreisträger für Chemie 2006, Stanford University) letztes Jahr das IST Austria evaluiert hatte. Erwin Neher beschrieb die Arbeitsweise des Evaluierungspanel und zeigte sich vom bisher Erreichten überaus beeindruckt. Stellvertretend für das Evaluierungsteam beschied er dem Institut in Klosterneuburg, einen exzellenten Start geschafft zu haben, und gab seinem Optimismus Ausdruck, dass die hochgesteckten Ziele des Instituts, nämlich sich in der Gruppe der weltweit führenden Forschungsinstitute dauerhaft zu etablieren, ambitioniert, aber erreichbar seien. Grundbedingung sei allerdings, dass das Institut weiterhin auf die notwendige Flexibilität, Unabhängigkeit und langfristige Planungssicherheit bauen kann.

Thomas Henzinger, der diese Woche in seiner Funktion als Präsident des IST Austria bereits zum zweiten Mal durch das Kuratorium des Instituts im Amt bestätigt wurde, strich in seinen Ausführungen heraus, dass man fest entschlossen sei, auch die kommenden Herausforderungen in der Entwicklung des Instituts zu bewältigen und weiterhin einen wesentlichen Beitag zum Erfolg Österreichs im globalen Wettbwerb um die besten Köpfe in der Wissenschaft zu leisten.

Thomas Henzinger resümierend: „Ich danke dem Evaluierungsteam für die wertschätzende, Impulse gebende und ermutigende Analyse, den Mitgliedern des Forschungsausschusses für die parteiübergreifende Anerkennung und Unterstützung, sowie der österreichischen Bundesregierung für das große Vertrauen in das Zukunftsprojekt IST Austria.“

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