NÖ Ärztekammer bewirbt am Aktionstag das Volksbegehren „SOS Medizin“

Volksbegehren wird auch von der Kärntner Ärzteschaft unterstützt

Wien (OTS) - Am Mittwoch dieser Woche hat das Gesundheitspaket mit den 15a Vereinbarungen den Gesundheitsausschuss des Nationalrates passiert. Damit steht der Weg zur Beschlussfassung im Nationalrat in wenigen Tagen offen. Die Ärztekammer für Niederösterreich bekräftigt daher erneut ihren Standpunkt, einer Demontage des Gesundheitssystems nicht tatenlos zuzusehen. Dr. Christoph Reisner, MSc, Präsident der NÖ Ärztekammer, meint dazu: „In Niederösterreich beteiligen wir uns an den von der Kurie der niedergelassenen Ärzte der Österreichischen Ärztekammer ausgerufenen Großaktionen mit einem Aktionstag, an dem die Bevölkerung über die Auswirkungen der geplanten Einsparungen informiert wird.“ Unter anderem ist geplant, die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher bei Verteilaktionen mittels Flugzettel an strategisch wichtigen Punkten ihres Bundeslandes mit dem Volksbegehren „SOS Medizin“ vertraut zu machen.

„Eine Empfehlung an die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte Niederösterreichs, am Aktionstag ihre Ordinationen zu schließen, gibt es von uns nicht“, betont MR Dr. Dietmar Baumgartner, Vizepräsident und Kurienobmann der niedergelassenen Ärzte der NÖ Ärztekammer. „Im Gegenteil, wir rufen unsere Mitglieder dazu auf, den Aktionstag dazu zu nutzen, ihre Patientinnen und Patienten über die massiven Einschnitte im Gesundheitswesen und die Möglichkeit, das Volksbegehren „SOS Medizin“ zu unterstützen, aufzuklären“.

Kärntner Ärzte unterstützen das Volksbegehren „SOS Medizin“

„Das von der NÖ Ärztekammer initiierte österreichweite Volksbegehren, mit dem wir den Erhalt ärztlicher Einzelordinationen und Gruppenpraxen, die Begrenzung der Arbeitszeiten für Spitalsärzte, die Beibehaltung der Kostenrückerstattung von Wahlarzthonoraren sowie die Möglichkeit der direkten Medikamentenabgabe erreichen wollen, wird auch von der Ärztekammer für Kärnten unterstützt“, zeigt sich Reisner erfreut und erklärt abschließend: „Ich bin überzeugt, dass sich auch die Patientinnen und Patienten Einsparungen auf Kosten ihrer Gesundheit nicht gefallen lassen und daher mit der Ärzteschaft an einem Strang ziehen werden.“

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