Stronach/Steinbichler: Grenzüberschreitender Mülltourismus ist unnötig und gesundheitsgefährdend!

Wien (OTS) - „Dieser grenzüberschreitende Mülltourismus ist nicht nur unnötig, sondern auch gesundheitsgefährdend. Österreich zahlt schon jetzt Unsummen an den Klimaschutzfonds, weil die Grenzwerte der Luftqualität bei weitem überschritten werden. Wo bleibt hier auch der Aufschrei der Grünen?“, fragt Team Stronach Wirtschaftssprecher Leo Steinbichler und übt heftige Kritik an den Plänen einer Tochterfirma des niederösterreichischen Energieunternehmens EVN, im kommenden Jahr 70.000 Tonnen römischen Mülls in Zwentendorf statt vor Ort thermisch zu verwerten. „48 Prozent der Gesamtfläche Österreichs sind mit Wald bedeckt, das sind 4 Mio. Hektar, dazu kommen noch über 2.800 Wasserkraftwerke - wozu müssen wir ausländlichen Müll importieren und verbrennen? Im Gegenteil, wir sollten die guten Voraussetzungen in Österreich nutzen und ähnlich wie im Lebensmittelsektor auch im umweltfreundlichen Energiebereich alles daran setzen, eine Vorreiterrolle zu übernehmen“, so Steinbichler.

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