Am 5. Dezember ist Internationaler Tag des Ehrenamtes: Was wären gesunde Nachbarschaften ohne Freiwillige?

Wien (OTS) - Die Zahlen sprechen für sich: 46 Prozent der österreichischen Bevölkerung engagieren sich freiwillig – das sind mehr als 3,3 Millionen Menschen. Rund zwei Millionen setzen sich in Organisationen und Vereinen für unser Zusammenleben ein. Viele Menschen engagieren sich aber nicht in Vereinsstrukturen, sondern arbeiten an Projekten mit oder werden selbst aktiv. Egal, welche Formen das Engagement annimmt: Freiwilliges Engagement ist unverzichtbar für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Um die freiwillig Tätigen entsprechend zu würdigen, erklärten die Vereinten Nationen 1985 den 5. Dezember jedes Jahres zum „Internationalen Tag des Ehrenamtes“.

In der Initiative „Auf gesunde Nachbarschaft!“ (www.gesunde-nachbarschaft.at) des Fonds Gesundes Österreich spielen Freiwillige eine ganz besonders wichtige Rolle. „Was wären Nachbarschaften ohne gegenseitige Unterstützung?“, fragt Klaus Ropin, Leiter des Fonds Gesundes Österreich, und betont: „Nachbarschaften tragen dann zum Wohlbefinden bei, wenn sich die Nachbarinnen und Nachbarn aufeinander verlassen und im Fall des Falles auf Hilfe zählen können. Das ist schon im ganz alltäglichen Miteinander von großer Bedeutung. „Mit unserer Initiative „Auf gesunde Nachbarschaft!“ möchten wir auf die gesundheitsfördernde Bedeutung von nachbarschaftlichem Zusammenhalt hinweisen“.

Die Initiative „Auf gesunde Nachbarschaft!“ bietet in mehreren ihrer Leitprojekte spannende und innovative Möglichkeiten, sich im eigenen (Wohn-)Umfeld zu engagieren. Im Projekt Im Waldviertel übernehmen ehrenamtliche „Gastgeber/innen“ die Organisation von geselligen und aktivierenden Mittagsrunden für Seniorinnen und Senioren. Im Wiener Projekt „AktivlotsInnen in Rudolfsheim-Fünfhaus“ wiederum wird eine Gruppe von älteren Bewohnerinnen und Bewohnern des 15. Wiener Gemeindebezirks zu „Aktivlotsinnen/Aktivlotsen“ ausgebildet, um gesundheitsfördernde Ideen und Angebote für Seniorinnen und Senioren im Bezirk umzusetzen.

Freiwilligenarbeit wirkt aber nicht nur positiv auf jene, die Hilfe bekommen, weiß Gerlinde Rohrauer-Näf, Leiterin der Initiative „Auf gesunde Nachbarschaft!“: „Studien zeigen, dass freiwilliges Engagement das Selbstwertgefühl, das Wohlbefinden und den Gesundheitszustand der ehrenamtlich Tätigen verbessert. Insbesondere ältere Menschen können von einem sinnstiftenden Engagement gesundheitlich profitieren. Sie bleiben aktiv und erleben, dass sie mit all ihrem Wissen und ihrer Erfahrung gebraucht werden – in ihrer Nachbarschaft und darüber hinaus. Dabei muss aber auch darauf geachtet werden, dass die Ressourcen der Freiwilligen nicht überstrapaziert werden.“

Mehr Informationen zur Initiative „Auf gesunde Nachbarschaft!“ und den Leitprojekten finden Sie auf: www.gesunde-nachbarschaft.at

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