VKI: 15 Schokoladen-Nikolos im Test – nicht alle überzeugen

Drei Produkte mit Schadstoffen belastet

Wien (OTS/VKI) - Eltern wissen es genau: Ohne Schokoladen-Nikolo gibt es am 6. Dezember keine glücklichen Kindergesichter. Aus gegebenem Anlass hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) 15 Nikoläuse aus Milchschokolade untersucht. Das Ergebnis: Ähnlich wie schon beim Test von Bitterschokolade in KONSUMENT 11/2016, sind auch nicht alle Schoko-Nikolos frei von Mineralölrückständen. In drei Produkten wurden aromatische Kohlenwasserstoffe (MOAH) festgestellt. Diese drei (Hauswirth Nikolo, Favorina Weihnachtsmann, Douceur Weihnachtsmischbeutel) sowie ein weiteres Produkt (Witte Schokolade Nikolo) fielen ebenfalls durch ihren Gehalt an gesättigten Kohlenwasserstoffen (MOSH) auf. Den vollständigen Test mit Stellungnahmen der Hersteller und Verkostungsergebnis gibt es auf www.konsument.at.

„Wie diese Mineralölrückstände in die Schokolade kommen, lässt sich anhand der Testergebnisse nicht feststellen“, erklärt VKI-Ernährungswissenschaftlerin Nina Siegenthaler. „Solche Rückstände können aber auf verschiedenen Wegen in die Lebensmittel gelangen:
z.B. durch Druckfarben aus recycelten Altpapierverpackungen, durch Schmieröle aus Produktionsanlagen oder auch durch Abgase von Erntemaschinen. Sicher ist jedenfalls: Diese Stoffe haben in Lebensmitteln nichts verloren.“

Auf der positiven Seite ist zu vermerken: Tadellose Schokoladen-Nikolos gibt es schon um wenig Geld. Qualität ist hier keine Preisfrage. „Gut“ getestete Produkte gibt es ab 50 Cent für 100g.

SERVICE: Die ausführlichen Testergebnisse gibt es kostenlos unter www.konsument.at/test-schokolade-nikolos122016

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