Haubner: Es geht bergauf mit der Wirtschaft

Starke Wirtschaft in Hinblick auf Herausforderungen wichtig – Notwendige Reformen umsetzen

Wien (OTS/ÖVP-PK) - „Der neue Mittelstandsbericht zeigt, dass es wieder bergauf geht mit der heimischen Wirtschaft. Wir haben in letzter Zeit viele Maßnahmen gesetzt, um die österreichische Wirtschaft zu unterstützen, denn diese sorgt für unseren Wohlstand und schafft Arbeitsplätze. Es ist wichtig, an den notwendigen Reformen festzuhalten, um unser Land nach vorne zu bringen“, so ÖVP-Wirtschaftssprecher Abg. Peter Haubner anlässlich der Behandlung des KMU-Berichts in der heutigen Sitzung des Wirtschaftsausschuss.

Insbesondere in den Bereichen Innovation und Weiterbildung gibt es sehr positive Ergebnisse. „Das duale Ausbildungssystem ist ein weltweit anerkanntes Vorzeigemodell. Es garantiert die hohe Qualität unserer Unternehmen, welche in einem überdurchschnittlich hohen Anteil die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern. Hier liegen wir weit über dem EU-Durchschnitt und diesen Standortvorteil müssen wir beibehalten und ausbauen“, hebt der ÖVP-Wirtschaftssprecher hervor. Auch die erfolgreiche Open-Innovation-Strategie der Bundesregierung findet Erwähnung. „Damit tragen wir aktiv zur Weiterentwicklung des nationalen Innovationssystems und damit auch zur Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Wissens- und Wirtschaftsstandorts Österreich bei“, betont Haubner.

Um weiterhin top zu bleiben gelte es, die notwendigen Reformen umzusetzen, welche insbesondere die öffentliche Verwaltung effizienter gestalten sollen. „Mit den geplanten Vereinfachungen bei Betriebsanlagenverfahren im Rahmen der Novellierung der Gewerbeordnung sollen wichtige Impulse gesetzt werden, die den Betrieben Zeit, Kosten und Bürokratie in Genehmigungsverfahren ersparen. Mit der Einsetzung eines One-Stop-Shops und der Verkürzung von Fristen wird die Verfahrensdauer deutlich reduziert“, so Haubner, der auch weitere Verbesserungen bei der Finanzierung von Unternehmen fordert: „Wir müssen auch hier wichtige Reformen im Interesse der Unternehmen setzen. Mit dem Alternativfinanzierungsgesetz wurden die Rahmenbedingungen für Crowdinvesting wesentlich attraktiver gestaltet. Wir müssen aber zusätzlich den Zugang zu Beteiligungs- und Risikokapital wesentlich verbessern“.

Ein positives Beispiel sei die beschlossene Einführung einer Investitionszuwachsprämie für Klein- und Mittelbetriebe ab 2017:
„Damit wird eine langjährige Forderung der Wirtschaft erfüllt und ein wesentlicher Schritt zur Verbesserung des Investitionsumfelds für Unternehmen gesetzt. Die mit 175 Millionen Euro auf zwei Jahre dotierte Prämie wird einen wesentlichen Beitrag zur Überwindung der Investitionsschwäche in Österreich leisten“, freut sich Haubner.

„Unsere Betriebe sind das Rückgrat unserer sozialen Gesellschaft. Die rund 326.000 heimischen Klein- und Mittelbetriebe, welche 99,7 Prozent der Unternehmen darstellen, beschäftigen 1,9 Millionen Menschen und erwirtschaften rund 64 Prozent der Umsatzerlöse sowie rund 61 Prozent der Bruttowertschöpfung. Sie sind somit ein wesentlicher Träger unseres Wohlstands und wir müssen sie weiter unterstützen“, betont Haubner abschließend.
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