NEOS zum Welt-Aids-Tag: Aufklärung und Bewusstsein muss noch stärker in den Fokus rücken

Gerald Loacker: „Eine umfassende Aufklärungsarbeit kann die Neuinfektionsrate senken und Ängsten gegenüber Betroffenen vorbeugen“

Wien (OTS) - „Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass HIV noch immer als Krankheit in Österreich präsent ist. Die Zahl der Neuinfektionen konnte in den vergangen Jahren zwar auf ein niedriges Niveau gesenkt werden, aber sie ist mit rund 30.000 Betroffenen immer noch zu hoch“, stellt NEOS-Gesundheitssprecher Gerald Loacker anlässlich des morgigen Welt-Aids-Tages fest und betont: „Nur zielgerichtete Aufklärung und Prävention können langfristig Neuinfektionen effektiv verhindern.“

Öffentliche Fördermittel sollten vermehrt in bundesweite Aufklärungs-Kampagnen investiert werden, damit eine möglichst große Reichweite in der Bevölkerung erzielt werden kann, um das Bewusstsein für die Krankheit weiter zu schärfen. „Zu dieser Aufklärung gehört nicht nur die Prävention vor der Krankheit, sondern auch der Umgang mit der Krankheit selbst“, so Loacker weiter. „Die Krankheit ist weiterhin ein Tabu-Thema und nach wie vor mit Diskriminierung und Angst verbunden, weswegen etwa die Hälfte aller Diagnosen zu spät gestellt wird: Das macht die Zahl der Neuinfektionen nur schwer besiegbar - und das, obwohl HIV-Positive heute nicht mehr an ihrer Krankheit sterben müssen und ein normales Leben führen können. Wir müssen hier bedeutend mehr auf umfassende Informationen setzen.“

Daneben dürften auch Innovationen im Pharmabereich nicht behindert werden. Neue Kombinationspräparate beispielsweise würden den Betroffenen die Einnahme der oft hohen Anzahl von Arzneimittel erheblich erleichtern. „Eine finanzielle Schieflage der Kassen und des Sozialsystems gefährdet die optimale Versorgung der Betroffenen nach dem neuesten Stand der Wissenschaft. Deswegen fordern wir hier abermals eine effektivere und kostensparende Kassenstruktur, damit das Geld auch dort ankommt, wo es gebraucht wird“, appelliert Loacker an die Regierung endlich mutige Reformen anzugehen.

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