IWG kritisiert Angriff des VgT auf Pressefreiheit

DDr. Martin Balluch setzt öffentlich Journalistin unter Druck, weil diese nicht VgT-gefällig berichtet

Wien (OTS) - Als "perfiden Versuch, die Pressefreiheit zu unterminieren", kritisiert Karl Hasenöhrl, Sprecher der Initiative Wildgerecht (IWG), den Angriff des Vereins gegen Tierfabriken (VgT) auf eine Journalistin Salzburg. "Journalisten öffentlich unter Druck zu setzen, weil sie nicht gefällig berichten, ist ein anachronistisches Instrument autoritären Denkens. Es zeugt zudem von Heuchelei, wenn man einerseits auf einer Veranstaltung gegen Extremismus und Fanatismus vorträgt und dann vor Angriffen auf Journalisten nicht zurückschreckt, um seine eigenen Interessen durchzusetzen", so Hasenöhrl. Die IWG ortet, dass den militanten Aktivisten die Argumente fehlen, weshalb neben Populismus und Polemik nun auch die Einschüchterung von Journalisten notwendig sei. "Dass der VgT auch vor der Manipulation von Online-Umfragen nicht zurückschreckt, ist ja bereits bekannt, aber dass sie nun auch Journalisten unter Druck setzen, zeigt den wahren Geist von DDr. Martin Balluch und Co."

Mit zwei Briefen setzt DDr. Martin Balluch die Journalistin unter Druck, über seinen Blog und seine Facebook-Seite sorgt er für Öffentlichkeit
Erster Brief: https://goo.gl/bw1nqp
Zweiter Brief: https://goo.gl/E1Q6j3

Hintergrund
Die Interessengruppe umfriedete Eigenjagden ist der Zusammenschluss von engagierten Betreibern und Bewirtschaftern von umfriedeten Eigenjagdgebieten mit dem Ziel, die Bevölkerung umfassend zu informieren und die öffentliche Diskussion zu versachlichen. Wir wollen als anständige Bewirtschafter umfriedeter Eigenjagden ein Zeichen setzen und proaktiv auf die Menschen zugehen, um ihnen den Zweck, den Ablauf und die Auflagen dieser Jagdform zu vermitteln. Wir sehen uns dem Ziel einer vorbildlichen, waidmännisch und ethisch einwandfreien Bewirtschaftung von umfriedeten Eigenjagdgebieten verpflichtet.

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