Bundesminister Rupprechter: Umwelt- und klimafreundliches heizen sollen attraktiver werden

Die Umweltförderung im Inland passt ihre Förderungsschienen für Wärmeerzeugungsanlagen an

Wien (OTS) - Im Rahmen der Kommissionssitzung der Umweltförderung im Inland wurden heute, Mittwoch, Anpassungen in den Förderungsschienen für Wärmeerzeugungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energieträger beschlossen. Gemeint sind damit Biomasse-Einzelanlagen, Solaranlagen, die Errichtung von Fernwärmeanschlüssen und die Verdichtung von Wärmeverteilnetzen. Hintergrund für die Anpassungen sind Umstellungsverpflichtungen in Wärmeerzeugungsanlagen aufgrund einer europäischen Richtlinie im kommenden Jahr. Heizöl leicht darf in Kesselanlagen mit bis zu 400 kW in Zukunft nicht mehr verwendet werden. „Um die Klimaziele von Paris zu erreichen, müssen wir unsere Energiesysteme hin zu den erneuerbaren Energien umstellen.  Die Neuausrichtung der Umweltförderung ist daher ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Sie wird die Neuerrichtung, Umrüstung und Erneuerung von umwelt- und klimafreundlichen Wärmeerzeugern attraktiver machen“, betont Bundesminister Andrä Rupprechter. In den vergangenen sechs Jahren wurden in den betroffenen Förderungsbereichen der Umweltförderung im Inland rund 890 Förderungsansuchen pro Jahr genehmigt. Diese Projekte haben rund 19,6 Millionen Euro pro Jahr an umweltrelevanten Investitionen in Österreich ausgelöst. Anerkennung für eines dieser Projekte kam im heurigen Jahr aus unserem Nachbarland: Der erste Platz des Energy Efficiency Award 2016 der Deutschen Energie-Agentur GmbH ging an die CAPiTA MFG GmbH aus Feistritz an der Gail  sowie ihr Projektant, die sattler energie consulting gmbh.  

Darüber hinaus wurden in der heutigen Kommissionssitzung 862 Umweltprojekte mit einem Investitionsvolumen von rund 106 Millionen Euro genehmigt. Durch die genehmigten Projekte können rund 66.000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden.

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