Himmelbauer/Jank: Wollen Österreich zum Vorreiter für Bildungstechnologie machen

ÖVP-Technologie- und ÖVP-Bildungssprecherin: Innovationsstiftung soll Bildungsniveau anheben

Wien (OTS) - Durch Förderung innovativer Projekte in Bildung und Forschung sollen das Bildungsniveau und die Innovationskompetenz angehoben werden, umrissen heute, Mittwoch, ÖVP-Technologiesprecherin Eva Himmelbauer und ÖVP-Bildungssprecherin Brigitte Jank die Ziele der "Innovationsstiftung für Bildung". Diese im Rahmen des Bildungspakets geplante Stiftung wurde heute im Ausschuss für Forschung, Innovation und Technologie debattiert. Sie soll auch Begabtenförderung und Digitalisierung an die Schulen bringen. "Wir wollen damit Österreich zum Vorreiter für Bildungstechnologie machen", so die beiden Abgeordneten.

"Es braucht mehr Innovationschancen für unsere Kindergärten und Schulen. Die exzellenten Ideen unserer Pädagogen mit Schwerpunkten wie Digitalisierung und Begabtenförderung gehören umgesetzt", so Jank. Und Himmelbauer ergänzt: "Jeder Kindergarten, jede Schule kann seine/ihre Projektidee für neues – digitales - Lernen direkt bei der Stiftung einreichen. In einem Auswahlverfahren werden die Projektzuschläge dann vom Stiftungsrat vergeben."

Jank weiter: "Wir forcieren damit Innovationen im Bereich Pädagogik, Didaktik und Digitalisierung und verbessern schrittweise unser Bildungssystem." Gleichzeitig würden die Weichen gestellt, damit Österreich Top-Standort für EduTech-Unternehmen (Education Technology) werde, so Himmelbauer.

Neben den Förderungen soll die gemeinnützige Stiftung jährlich eine "Landkarte der Bildungsinnovationen" erstellen, Gütesiegel für Bildungsinnovationen vergeben und Studien durchführen. Neben Schulen und Kindergärten dürfen auch Forschungseinrichtungen und außerschulische Bildungseinrichtungen, Unternehmen sowie gemeinnützige Einrichtungen Förderungen beantragen. Voraussetzung für Mittel aus der Stiftung ist aber immer die Kooperation mit einer Bildungseinrichtung vom Kindergarten bis zum Hochschulbereich. Auch Start-ups können um Fördergelder ansuchen

Die Einrichtung wird zunächst mit insgesamt 50 Millionen Euro aus Mitteln des Finanzministeriums dotiert. Vergeben werden die Mittel auf Empfehlung des Österreichischen Austauschdienstes (OeAD) Austria Wirtschaftsservice (aws), der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und des Wissenschaftsfonds FWF. Dazu sollen noch Zuwendungen von Privatpersonen und öffentlichen Stellen kommen.

"Wir fördern die Talente unserer Kinder und stärken in weiterer Folge auch den Wirtschaftsstandort Österreich", so die beiden Abgeordneten abschließend.
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