Katze mit abgeschnittenen Zehen: Glück im Unglück

PFOTENHILFE: Heilung schreitet gut voran

Lochen/Obertrum/Köstendorf (OTS) - Die kleine Katze Lucky, die mit abgeschnittenen Zehen in Köstendorf gefunden wurde, ist jetzt endlich auf dem Weg der Besserung. Die aufgrund der Tetanuserkrankung immer noch großteils steifen Beine (rechts vorne und links hinten) kann sie zunehmend besser bewegen, weil sie viel übt. Die operierten Wunden an den Zehen beginnen großteils schön zu verheilen und es bildet sich neues Gewebe. "Lucky ist sehr tapfer und hat jetzt schon gute Überlebenschancen", so PFOTENHILFE-Obfrau Johanna Stadler. "Und es bestehen auch gute Chancen, dass der Wundstarrkrampf in einigen Wochen ganz verschwindet und sie sich wieder normal bewegen kann."

Tierärztin Annette Diels von der Tierklinik Obertrum hat Lucky von Anfang an rund um die Uhr betreut. Nach Ordinationsschluß hat sie das arme Kätzchen mit nach Hause genommen und sich aufopfernd um sie gekümmert. Und auch das Wochenende durfte sie bei ihr verbringen. Jetzt wäre der Zeitpunkt sie in intensive, liebevolle häusliche Pflege zu übergeben. Doch diese Erkenntnis trieb der engagierten Veterinärmedizinerin die Tränen in die Augen. Mit Lucky auf dem Arm sagte sie: "Muss das denn sein? Ich glaube ich möchte sie weiterhin gesundpflegen und ihr einen sicheren Platz für ein Leben in Geborgenheit bieten." Sie habe auch Angst, dass das kleine Kätzchen, das so viel mitgemacht hat, einen nicht optimalen Platz bekommt, und ihr wieder etwas zustößt. Bei der PFOTENHILFE begrüßt man diese Entscheidung, denn: "Gerade einem Tier mit so einer Vorgeschichte kann eigentlich nichts besseres passieren, als immer einen Arzt im Haus zu haben", so Stadler, wissend, dass Diels eine große Tierfreundin ist.

Während die Belohnung für Hinweise, die zu einer Verurteilung des Täters führen, von einer Spenderin nochmals um € 500,- auf insgesamt € 4.000,- aufgestockt wurde, gibt die PFOTENHILFE die Hoffnung nicht auf, dass dieser gefunden wird. "Tierfreunde aus ganz Österreich haben uns und ihr Entsetzen kundgetan und die Suche nach dem Täter mit einer Erhöhung der Belohnung unterstützt. Das Engagement freut mich riesig und ist überwältigend", so Stadler abschließend.

Zur Vorgeschichte: www.pfotenhilfe.org

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