Heinisch-Hosek: Nein heißt Nein – Vergewaltigung muss bestraft werden

SPÖ-Frauen rufen unter #gewaltschutz auf, gegen die Verharmlosung von Gewalt zu protestieren

Wien (OTS/SK) - „Ich bin schockiert, dass rund ein Drittel der Befragten in Österreich Frauen die Schuld geben, wenn sie vergewaltigt werden. Das zeigt, wie wenig Bewusstsein für Vergewaltigung als Straftat vorherrscht. Nein heißt Nein. Die Täter müssen bestraft und für ihr Verhalten zur Verantwortung gezogen werden“, sagte heute SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek in Reaktion auf eine Studie der EU-Kommission. Europaweit teilt jedeR vierte die Meinung, dass eine Vergewaltigung unter Umständen gerechtfertigt sei. Die SPÖ-Frauen rufen unter #gewaltschutz dazu auf, gegen die Verharmlosung von Gewalt zu protestieren. ****

„Wir haben Anfang des Jahres das Strafrecht verschärft. Sexuelle Belästigung ist strafbar. Beim Straftatbestand der Vergewaltigung genügt ein Nein. Wenn ein Täter eine sexuelle Handlung gegen den erkennbaren Willen des Opfers setzt, ist das strafbar“, so Heinisch-Hosek.

„Gewalt an Frauen wird von vielen verharmlost. Wir sprechen uns laut und deutlich dagegen aus“, so Heinisch-Hosek. (Schluss) sc/mp

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