Kurz: „Verstärkte kulturelle und wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Bosnien und Herzegowina“

Neues Kulturabkommen zwischen Österreich und Bosnien und Herzegowina unterzeichnet

Wien (OTS) - Zum Abschluss des Kulturjahres Österreich – Bosnien und Herzegowina 2016 unterzeichneten Bundesminister Sebastian Kurz und der Minister für Zivile Angelegenheiten Bosnien und Herzegowinas, Adil Osmanović, ein neues Abkommen über die Zusammenarbeit auf den Gebieten der Kultur, Bildung, Wissenschaft, der Jugend und des Sports. „Kultur braucht Austausch, fördert Begegnungen und baut Brücken. Das Kulturabkommen schafft eine Basis für den Ausbau und die Vertiefung der kulturellen Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Ländern“, betonte Sebastian Kurz.

Das Abkommen ermöglicht eine verstärkte Zusammenarbeit bei künstlerischen Auftritten und Ausstellungen, bei der Zusammenarbeit von Bibliotheken, Archiven, Museen und Einrichtungen des Denkmalschutzes sowie bei Übersetzungen von literarischen Werken und Fachliteratur. Im Bildungssystem soll der Transfer von Know-how unterstützt werden, der u.a. Kooperation und Vernetzung von Übungsfirmen sowie die Förderung von Partnerschaften zwischen Schulen und anderen Bildungseinrichtungen vorsieht. Auf dem Gebiet der Frauenangelegenheiten und der Gleichstellung wird eine verstärkte Zusammenarbeit, insbesondere der Austausch von ExpertInnen, unterstützt.

Wichtige Träger der kulturellen und wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Österreich und Bosnien und Herzegowina sind unter anderem die Österreichische Botschaft in Sarajewo, die drei Österreich-Bibliotheken in Banja Luka, Sarajewo, und Tuzla, die einer breiteren Öffentlichkeit österreichische Literatur sowie Informationen über Geschichte und Gegenwart Österreichs zugänglich machen.

Mit der Unterzeichnung des Kulturabkommens und einem anschließenden Konzert der Sarajevoer Philharmonie im Wiener Konzertsaal "Muth" wurde das Kulturjahr Österreich-Bosnien und Herzegowina 2016 feierlich beendet.

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