Innovationstreiber Netzwerke

femOVE-Netzwerktreffen im Technischen Museum Wien

Wien (OTS) - Was verbindet Netzwerke, Innovation und die Zukunft? „Diversität!“, findet Michaela Leonhardt, Ph.D., Vorsitzende von femOVE – der OVE-Plattform für Expertinnen und weibliche Führungskräfte in der Elektro- und Informationstechnik. Und sie ergänzt: „Um den Technologiewandel zu managen, setzt die Branche zunehmend auf Diversität und innovative Gestaltungskraft.“ Diesen Impuls gab Leonhardt aus ihrer eigenen Erfahrung als Expertin für Erneuerbare Energien beim heimischen Übertragungsnetzbetreiber APG den rund 60 Teilnehmerinnen am jüngsten femOVE-Netzwerktreffen im Technischen Museum Wien (TMW). „Fachlicher Austausch und die unternehmensübergreifenden „lessons learned“ bringen einerseits frischen Wind ins Arbeitsleben, anderseits lassen sich viele gute und erprobte Ideen auch auf andere Unternehmen übertragen. Firmenübergreifende (Frauen-)Netzwerke wie femOVE stellen eine attraktive Basis zum Austausch und für neue Kontakte dar und sind Antrieb für Karriereentwicklung und Innovation!“

Als erste Frau an der Spitze eines Bundesmuseums

Willkommen geheißen wurden die femOVE-Netzwerkerinnen von Dr. Gabriele Zuna-Kratky, der Direktorin des Museums. In offenen Worten sprach die erfolgreiche Managerin von ihrem Einstieg in diesen Beruf und den zahlreichen Herausforderungen, denen sie sich als erste Frau an der Spitze eines von acht österreichischen Bundesmuseen zu stellen hatte. Sich mit anderen Frauen in ähnlichen beruflichen Situationen austauschen zu können, hatte sie damals sehr vermisst. Heute habe sich jedoch bereits vieles bewegt, es gibt deutlich mehr Frauen in technischen Berufen sowie im Top-Management – und diese Frauen sind bereit und interessiert daran, sich zu vernetzen und ihre Erfahrungen zu teilen.

Der Schritt in die Zukunft

In den Jahren ihrer Leitung des Museums konnte Zuna-Kratky im TMW vieles weiterentwickeln. Zunächst wurde den Besucher/innen die historische Technikentwicklung gezeigt, der nächste Schritt war dann die Darstellung von aktuellen Technologien. Mit der laufenden Sonderausstellung werde jetzt die Zukunft vorweggenommen, so Zuna-Kratky resümierend. Unter dem Titel „Die Stadt der Zukunft“ erhalten die Besucher/innen Einblick in innovative Konzepte des Lebens und Arbeitens im urbanen Raum.

Diversität als Weg zum Erfolg

Nach einer Führung durch die Ausstellung gab es für die (Elektro-)Technikerinnen und weiblichen Führungskräfte am Buffet noch reichlich Gelegenheit zum inspirierenden Gedanken- und Erfahrungsaustausch. Manch eine der Teilnehmerinnen verließ das TMW in dem Wissen, dass nicht nur in der Stadt der Zukunft, sondern auch in zukunftsorientierten Arbeitsgruppen den unterschiedlichen Sicht- und Herangehensweisen von gemischten Teams – Frauen und Männern aller Alters- und Hierarchiestufen – eine bedeutende Rolle am Erfolg zufällt!

femOVE-Vorsitzende Michaela Leonhardt, Ph.D., ist überzeugt, dass gelebte Diversität in Unternehmen zum Innovationstreiber wird

Museumsdirektorin Dr. Gabriele Zuna-Kratky lud gemeinsam mit femOVE zum Netzwerktreffen ins Technischen Museum Wien

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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