10. bOJA-Fachtagung: Gendersensible pädagogische Arbeit in Jugendzentren und mobil

Jugendministerin Sophie Karmasin besucht Fachtagung der Offenen Jugendarbeit

Pörtschach (OTS) - Von 27. bis 29. November ging die 10. bundesweite Fachtagung der Offenen Jugendarbeit erfolgreich über die Bühne. Über 250 Jugendarbeiter_innen diskutierten heuer zu Gendersensibilität in der Offenen Jugendarbeit (OJA).

Dass Geschlechtergerechtigkeit noch nicht erreicht ist, darüber sind sich die Teilnehmer_innen aus Jugendarbeit, Wissenschaft, Politik und Verwaltung einig, sowie darüber, dass Gender als Querschnittsmaterie überall mitgedacht werden muss.

„Es ist wichtig stets gegen stereotype Rollenbilder aufzutreten“, so Jugendministerin Sophie Karmasin. „Offene Jugendarbeit leistet hier einen wertvollen Beitrag, da sie niederschwellige Diskussionsräume öffnet in denen Rollenbilder reflektiert werden können“, so die Ministerin weiter.

Diese Reflexion findet in Jugendzentren und in der mobilen Jugendarbeit auch auf interkultureller Ebene statt. Nachdem über viele Jahre der Ansatz geschlechtshomogener Mädchen- und Burschenarbeit die geschlechterbewusste OJA dominierte, wird heute anerkannt, dass es bedeutend ist Jugendarbeit insgesamt gendersensibel auszurichten. Dabei unterstützen Ansätze der Intersektionalität und Angebote des Cross work, wie sie im Rahmen der Tagung diskutiert wurden.

Erstmals gab es heuer auch einen Livestream der bOJA-Fachtagung, sowie die Möglichkeit online Fragen an die Referent_innen zu stellen.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesweites Netzwerk Offene Jugendarbeit
Mag.a Stephanie Deimel, MA
c/o Lilienbrunngasse 18/2/47, 1020 Wien, Österreich
Mail: stephanie.deimel@boja.at , Tel: +43 (0) 660-5768237
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