FIA-Präsident Jean Todt lobt Österreich für Verkehrssicherheitsarbeit

Informelles Treffen mit Verkehrsminister Jörg Leichtfried und ÖAMTC-Präsident Werner Kraus am Rande der FIA-Generalversammlung in Wien

Wien (OTS) - Heute Vormittag kam es am Rande der FIA-Generalversammlung, die von 28.11. bis 2. Dezember in der Wiener Hofburg stattfindet, zu einem informellen Treffen zwischen FIA-Präsident Jean Todt, ÖAMTC-Präsident Werner Kraus und Österreichs Verkehrsminister Jörg Leichtfried. Im Fokus stand das Thema Verkehrssicherheit. "Österreich hat mit dem neuen Programm des Verkehrsministers zur Reduktion der Zahl der Toten und Schwerverletzten bereits detaillierte Maßnahmen vorgestellt. Das ist vorbildlich", lobte Todt, der seit 2015 auch UN-Sonderbotschafter für Sicherheit im Straßenverkehr ist.

Der FIA-Präsident hofft auf die Vorbildwirkung der österreichischen Aktivitäten in der EU. Denn während letztere bisher nur auf das vage Ziel zur Verringerung der Zahl der Schwerverletzten einigen konnte, setzt Leichtfried konkrete Ziele: "Mein Ziel ist: Kein einziger Verkehrstoter mehr auf Österreichs Straßen. 2020 wollen wir den ersten Zwischenschritt erreicht und die Zahl der Verkehrstoten auf 240 halbiert haben." Nachdem heuer erstmals die Zahlen der im Straßenverkehr Schwerverletzten europaweit erfasst und ausgewertet wurden, wäre es laut UN-Sonderbotschafter und FIA-Präsident Todt wünschenswert, wenn sich die EU so wie Österreich auch ein konkretes Reduktionsziel setzt.

Weltweit fordern Verkehrsunfälle täglich zirka 3.500 Todesopfer. 2011 haben die Vereinten Nationen auf Initiative der FIA (Fédération Internationale de l'Automobile) und ihrer Mitgliederclubs die Decade of Action for Road Safety ausgerufen. Ziel dieses Zehn-Jahres-Aktionsplans ist, weltweit die Zahl der Verkehrstoten zu reduzieren. Denn nur mit geeigneten Maßnahmen können bis zum Jahr 2020 zwei Millionen Todesopfer und 80 Millionen Schwerverletzte im Verkehr verhindert werden.

Die Fédération Internationale de l’Automobile (FIA) ist der internationale Dachverband der weltweiten Automobilclubs mit Sitz in Paris. Österreich wird durch den ÖAMTC vertreten. Die FIA setzt sich für die Interessen ihrer Mitglieder als motorisierte Verkehrsteilnehmer, Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel, Fußgänger und Reisende ein. Hauptziel ist die Gewährleistung sicherer, bezahlbarer, nachhaltiger und effizienter Mobilität. Mit Blick auf diese Ziele richtet sich die Arbeit schwerpunktmäßig auf Verkehrssicherheit, Verbraucherschutz, Umweltschutz und die Förderung eines nachhaltigen Kraftfahrwesens.

Weitere Informationen dazu finden sich auch unter www.oeamtc.at/makeroadssafe.

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