Yeni Vatan Gazetesi: Falsche Informationen bezüglich mehr Beihilfe vom Finanzamt kommen aus Deutschland

Hier die richtigen Fakten

Wien (OTS) - Die am Montag, den 28.11.2016, über österreichische Finanzämter eingebrochene Sturmflut an E-Mails, ist von einer Facebook-Seite aus Deutschland verursacht worden, die auch in Österreich über Facebook-Teilungen bekannt geworden sind.

Die Fakten:

- Zum ersten Mal wurden die Falschinformationen über das österreichische Finanzamt von einer Seite aus Deutschland namens "Kölner Gurbetciler" geteilt, die eine Followerzahl von 107.000 hat, am 25. November 2016 um 19:34 Uhr veröffentlicht und 694 mal auf Facebook geteilt.

https://www.facebook.com/gurbetcisayfasi/posts/10154859224137873

- Diese Facebook-Seite wurde 2012 gegründet und man muss hier genau verfolgen wer hinter dieser Seite steckt. Diese Falschinformationen sind noch online.

Die Generalsekretärin der türkischen Kulturgemeinde in Österreich Melissa Günes hat dazu folgendes gesagt: "Man will in Österreich, mit aus der Türkei stammenden Menschen, durch falsche Informationen mit den Behörden und der Gesellschaft Spannungen verursachen, Vorurteile schüren und betonieren. Wenn wir diese Teilung aus dem Türkischen übersetzen, sehen wir hier fast eine Hetzkampagne, die die Türken in Österreich durch Falschmeldungen gegen das Messer laufen lassen. Deswegen bitte wir hier alle betroffenen nicht in die Falle zu tappen. Diejenigen, die in Österreich so etwas geteilt haben, sollten diese Teilungen löschen und sich für die Verbreitung falscher Informationen entschuldigen und dergleichen in Zukunft vermeiden. Die türkische Kulturgemeinde (TKG) wird sich bemühen mit dieser Seite (Kölner Gurbetciler) in Kontakt zu treten um diese Seite zu löschen und ruft die Betroffenen dazu auf folgende Informationen, die dankenswerterweise von dem Finanzamt sofort in deutscher und in türkische Sprache vermittelt wurden, zu betrachten"

Finanzamt korrigiert wie folgt

Information zu Falschmeldungen zur Familienbeihilfe

Leider wurden über das Wochenende mehrfach Falschmeldungen bezüglich einer etwaigen Neuberechnung der Familienbeihilfe verbreitet.

Die Höhe der Familienbeihilfe steht in keinem Zusammenhang mit dem Einkommen der Eltern. Hier finden Sie einen Familienbeihilfenrechner des zuständigen Bundesministeriums für Familien und Jugend (http://www.bmfj.gv.at/), der Ihnen Auskunft über die zustehende Familienbeihilfe gibt: http://familienbeihilfenrechner.bmfj.gv.at/

Das Arbeitsmarktservice (http://www.ams.at/) stellt unter folgendem Link http://www.ams.at/service-arbeitsuchende_nachberechnung eine Information über eine Nachberechnung des Arbeitslosengeldes zur Verfügung. Dies hat keinen Einfluss auf die Familienbeihilfe, daher besteht keine Möglichkeit auf eine „Neuaufrollung“ der Familienbeihilfe.

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