Wiener Journalistinnenpreis für Edith Meinhart vom „profil“

Jungjournalistinnenpreis geht an „Wienerin“-Redakteurin Jelena Gučanin

Wien (OTS/RK) - Die „profil“-Journalistin Edith Meinhart wurde am 28. November im Wiener Rathaus mit dem Wiener Journalistinnenpreis ausgezeichnet. Diese Auszeichnung wird seit dem Jahr 2011 – und damit bereits zum sechsten Mal – vergeben. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft von Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner, Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou und Frauenstadträtin Sandra Frauenberger. Ganz nach dem Motto „Frauen vor den Vorhang" will der Preis die Leistung von Journalistinnen in den heimischen Redaktionen besonders sichtbar machen.

„Edith Meinhart wurde für ihre stilistisch wie sprachlich niveauvolle Berichterstattung über Themen wie Zuwanderung, Flüchtlinge und soziale Benachteiligung prämiert. Ihre Analysen und Reportagen zeigen stets auch eine klare menschenrechtliche Haltung. Sie berichtet empathisch, doch gleichzeitig unparteiisch über Zuwanderung und Asyl. Ihre Stories zeichnen sich durch eine besondere Sensibilität aus, erzählen einzelne Lebensgeschichten und ordnen diese in ein gesellschaftliches Gesamtbild ein“, so das Frauennetzwerk Medien.

Der Wiener Journalistinnenpreis ist mit 5.000,- Euro dotiert, wurde von der Wien Holding gestiftet und von Wien Holding-Geschäftsführerin Sigrid Oblak übergeben. Die Preisträgerin erhielt darüber hinaus eine Statue der Künstlerin Dejana Kabiljo, die von der Wirtschaftsagentur Wien zur Verfügung gestellt wurde. Erstmals wurde heuer auch der Jungjournalistinnenpreis vergeben und zwar an die „Wienerin“-Redakteurin Jelena Gučanin.

Qualitätsjournalismus von Frauen fördern

„Gemeinsam mit dem Frauennetzwerk Medien haben wir den Wiener Journalistinnenpreis ganz bewusst initiiert, weil die Leistung von Frauen, sei es in den Medien oder in anderen Bereichen der Gesellschaft, leider noch immer nicht entsprechend honoriert werden. Der Wiener Journalistinnenpreis holt ‚Frauen vor den Vorhang‘, die im männlich dominierten Feld des Journalismus noch immer nicht die ihnen gebührende Aufmerksamkeit erhalten. Edith Meinharts journalistische Arbeit zeigt, wie man feinfühlig und gleichzeitig objektiv über die Flüchtlingsthematik berichten kann, und das auf handwerklich höchstem Niveau“, so Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner bei der Preisverleihung.

„Es freut mich ganz besonders, dass der Wiener Journalistinnenpreis mittlerweile zu einer fixen Größe in der heimischen Medienbranche geworden ist. Denn mit dieser Auszeichnung wollen wir als Stadt Wien erstklassigen Journalistinnen wie Edith Meinhart jene Beachtung und Wertschätzung schenken, die sie verdienen“, so Landtagsabgeordnete Barbara Huemer.

Erstmals auch Jungjournalistinnenpreis vergeben

Zusätzlich zum Journalistinnenpreis wurde dieses Jahr auch erstmals der mit 1.000,- Euro dotierte Jungjournalistinnenpreis vom Frauennetzwerk Medien vergeben. Diese Auszeichnung wurde der „Wienerin“-Redakteurin Jelena Gučanin zuerkannt. Gučanin analysiert in ihren Texten scharfsinnig sowie pointiert und entlarvt mit Humor Frauenfeindlichkeit, Rassismus und Doppelmoral. Sie hat die herausragende Fähigkeit, komplexe Themen sehr kompakt zu vermitteln.

Fotos in Kürze auf www.wien.gv.at/pressebilder abrufbar. (Schluss)

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