Wer ein lebenswertes Wien mit gesunden Menschen will, muss NEIN zur 3. Piste sagen!

Ein Ausbau Wiens als Umsteigeflughafen bringt weder Arbeitsplätze noch nachhaltiges Wirtschaftswachstum!

Wien (OTS) - Eine Studie der TU-Chemnitz stellte erst unlängst klar:
Ein Flughafen per se ist kein Wirtschaftsmotor. Und ein Zuviel an Infrastruktur bringt keine positiven Wachstumseffekte. Erst recht nicht der Ausbau zu einem Umsteigeflughafen. Durch den Flughafen quersubventionierte Transitpassagiere bringen keine Wertschöpfung für Wien. Was sie für Wien bringen, ist eine überproportionale Zunahme der Lärmbelastung, mehr krebserregender Ultrafeinstaub und mehr klimaschädliches CO2.

Denn mit einer 3. Piste sollen nicht nur die Flugbewegungen von rund 230.000 auf 460.000 pro Jahr explodieren. Mit der Pistenausrichtung auf den dicht besiedelten Süden und Westen Wiens wird der Flugverkehr dorthin fokussiert. Genau dort, wo gerade noch eifrig Wohnungen im „Grünen“ gebaut werden, entsteht damit eine „Fluglärmhölle“. Die zur Entlastung Wiens aus Steuermitteln finanzierte Piste Richtung Norden würde hingegen stillgelegt. Schilda lässt wieder einmal grüßen.

Laut Einreichplänen des Flughafens wären daher 4mal so viele Starts über Liesing, also durchschnittlich rund 100(!) pro Tag zu erwarten. Damit würden die Gesundheitskosten durch die Abflugroute Liesing, die jetzt schon über 18 Millionen Euro pro Jahr betragen, stark zunehmen.

Weiters würde der Flugverkehr auf der Westeinflugsschneise, die über zahlreiche Wiener Bezirke geht, einzementiert - wenn nicht sogar stark erhöht. Mit der 3. Piste ist auch eine weitere Anflugroute südlich davon geplant. Für die Variante eines weiteren Parallelanflugs über Wien hat der Flughafen bereits Listen für die Eintragung einer Sicherheitszone ins Grundbuch erstellen lassen. Damit würde tausenden Menschen eine Grundentwertung beschert.

Mehr Flugbewegungen bedeuten aber auch eine entsprechende Zunahme von krebserregendem Ultrafeinstaub aus den Triebwerken der Flugzeuge. Dieser wird jetzt schon vom Flughafen kommend bis weit über das Zentrum Wiens verteilt.

Klimaschädlich wären nicht nur die zusätzlichen CO2-Emissionen und Kondensstreifen, auch die Bodenversiegelung des Monsterprojekts 3. Piste wirkt sich negativ aus. Gleichzeitig geht damit wertvolles Ackerland verloren.

Alle Verantwortlichen, die sich nicht vor den Karren der Flugverkehrs- und Baulobby spannen lassen möchten, sollten die Pläne für eine 3. Piste so schnell als möglich dorthin befördern, wo sie hingehören - in den Altpapiercontainer!

Rückfragen & Kontakt:

BI Liesing gegen Fluglärm und gegen die 3. Piste
liesing@fluglaerm.at

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