Heta-Lösung: Kärnten-Rating um sieben Stufen verbessert

Kaiser, Schaunig: Moody´s bewertet Einigung mit Heta-Gläubigern äußerst positiv und bescheinigt Kärnten wieder gute Bonität

Klagenfurt (OTS) - „Das Upgrading Kärntens um gleich sieben Stufen durch die internationale Ratingagentur Moody´s belegt einmal mehr die Richtigkeit und nachhaltig positive Wirkung der Einigung, die wir mit einem überwältigenden Teil der Heta-Gläubiger erzielen konnten“, sagte Landeshauptmann Peter Kaiser in Reaktion auf die jüngste Moody´s-Mitteilung heute, Donnerstag. Mit der Verbesserung auf die Ratingstufe A3 ist Kärnten nun wieder in den Status „Investment Grade“ aufgestiegen, was bedeutet, dass dem Land gute Bonität bescheinigt wird. Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig weist darauf hin, „dass Moody´s ebenso wie wir das Holdout-Risiko nunmehr als gering ansieht“.

Kärntens Beitrag zur Einigung in Höhe von 1,2 Milliarden Euro erhöhe zwar den Schuldenstand des Landes, gleichzeitig sei aber die finanzielle Belastung verkraftbar, konstatiert Moody´s. „Die Rating-Agentur macht deutlich, dass wir das substanzielle Upgrading in erster Linie der Unterstützung des Bundes zu verdanken haben, der nicht nur die Haftung für die Summe übernimmt, die die Einigung kostet, sondern auch unseren Beitrag kreditiert“, betonte Kaiser, und weiter: „Wir haben immer gesagt, dass es nur eine gemeinsame Lösung geben kann.“ Zusätzlich zur Steigerung um sieben Ratingstufen verbessert Moody´s den Ausblick für Kärnten von „developing“ auf „positive“. Dies wird vor allem mit dem Vorhaben des Landes begründet, das Sondervermögen Kärntens aufzulösen und damit die erste Tranche des 1,2-Milliarden-Euro-Kredits zurückzuzahlen. „Weiters wird eine positive Entwicklung des Ratings in Aussicht gestellt, sobald wir darlegen, wie wir mit der erhöhten Schuldenbelastung umgehen werden. Diesen Weg wird das Budget 2017 vorgeben, in dem wir bereits Rückstellungen für spätere Kreditrückzahlungen vornehmen werden“, so die Finanzreferentin.
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