Hauser: Durch FPÖ-Antrag Ende der Bestpreisklausel bei Online-Hotel-Buchungsplattformen miterreicht

„Allergenverordnung ist enorme Belastung für die Wirte und muss aufgehoben werden“

Wien (OTS) - „Das endgültige Aus der Bestpreisklausel bei Online-Hotel-Buchungsplattformen wie Booking.com geht auch auf eine Initiative der FPÖ zurück. Ein oppositioneller Antrag dazu ist im Tourismusausschuss zwei Mal vertagt und im gestrigen Tourismusausschuss endlich im dritten Anlauf auch großteils durch eine Gesetzesänderung umgesetzt worden“, erklärte heute der FPÖ-Tourismussprecher und Obmann des Tourismusausschusses NAbg. Mag. Gerald Hauser. "Kritisiert worden war, dass Internetportale immer den günstigsten Zimmerpreis anbieten, und Hoteliers diese Preise auf ihrer Hotelhomepage nicht unterbieten durften. Die Preishoheit gelange wieder in die Hände der Beherberger", betonte Hauser.

Die FPÖ hat, so Hauser, aber noch eine weitere Initiative gesetzt:
„Wir fordern die Aufhebung der Allergenverordnung, gegen die Gastronomen erneut heftig protestiert haben. Gerade die von uns Freiheitlichen bereits in der Vergangenheit massiv kritisierte Allergen-Verordnung stellt eine enorme Belastung für die heimische Gastronomie dar.“ Daher sei der Entschließungsantrag betreffend „Gastronomie entlasten - Allergeninformationsverordnung aufheben!“ eingebracht worden. Spät, aber doch würden jetzt auch insbesondere Vertreter der Regierungsparteien die Problematik und die enorme bürokratische Zusatzbelastung für die Wirte erkennen, erklärte Hauser.

Die Allergen-Verordnung sei aber auch aus medizinischer Sicht problematisch. Hauser erinnerte in diesem Zusammenhang an Aussagen von Universitätsprofessor Herbert Tilg, Leiter der Universitätsklinik für Innere Medizin in Innsbruck, der wörtlich sagte: „Man überfordert damit eine ganze Branche. Das Erkennen von Allergien ist selbst für Experten sehr schwierig. Wie sollen das also Kellner, Köche und Wirte schaffen? (...) Dieses Thema am Mittagstisch abzudecken geht nicht." Die Allergen-Verordnung erzeuge laut Tilg "Pseudosicherheit“.

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