LR Benger: Ländlicher Raum braucht Taten, nicht Worte

LR Benger appelliert an den Landtags-Ausschuss, morgen das Konjunkturpaket 2017 für den ländlichen Raum zu beschließen

Klagenfurt (OTS) - Morgen findet der Wirtschafts- und Landwirtschafts-Ausschuss im Kärntner Landtag statt, ein Punkt ist das Konjunkturpaket 2017 für den ländlichen Raum. Agrarlandesrat Christian Benger kann auf Grund einer Grippe den Termin als Auskunftsperson nicht wahrnehmen.
„Das ist kein Grund, diesen Punkt nicht zu behandeln und zu beschließen. Ich appelliere an alle Parteien, immerhin geht es auch um die Dauer-Bekenntnisse zum ländlichen Raum! Denn die Fakten liegen am Tisch: Minus 25 % bei den bäuerlichen Einkommen, bis zu 80 % Ernteausfälle und nachhaltige Schäden an Bepflanzungen, nur langsames Erholen des Milchmarktes, Preisverfall bei Fleisch, Schäden im Wegenetz von 1 Mio. Euro bei 7 Mio. Euro Gesamtbudget, Borkenkäferplage – das ist die Lage der Kärntner Landwirtschaft und daran hängt der gesamte ländliche Raum mit seinen Strukturen“, fasst Benger zusammen.

Immerhin habe man gestern in der Landesregierung die Sofortmaßnahmen für 2016 beschlossen und den Beschluss für die Beschaffung heimischer Lebensmittel in allen öffentlichen Einrichtungen gefasst. „Wir brauchen Kontinuität, Planbarkeit und Berechenbarkeit. Das gesamte Agrarbudget ist darauf ausgelegt“, betont Benger.
Daher sei es auch von Nöten, die weiteren Schritte und Maßnahmen morgen im Ausschuss zu beschließen, wie beispielsweise ein Qualitätsrinderprogramm und die Exportunterstützung mit 5 % auf alle Investitionen im Milch- und Fleischbereich.

So sei man in der Koalition übereingekommen, dass das Agrarbudget dem Bedarf entsprechend eingesetzt werde. „Unwetter und Ernteausfälle sind beispielsweise nicht planbar, aber die Vorsorge dafür ist es“, so Benger.
Weiters sei man in der Koalition übereingekommen, dass das Agrarbudget nicht weiter gekürzt werde. „Mit den Einsparungen in den letzten Jahren hat der Agrarsektor seinen Beitrag geleistet, zudem würden wir auf EU-Mittel verzichten, wenn wir das Budget weiter reduzieren“, beschreibt Benger. Die Agrarbudget 2016 belaufe sich auf rund 44,1 Mio. Euro, im kommenden Jahr werden es rund 46,4 Mio. Euro sein, das sind 2 % des Gesamtbudgets des Landes.
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