LR Benger: Rekord-Investitionen im Kärntner Tourismus

Kärntner Touristiker investieren heuer rund 120 Mio. Euro - Abgestimmte Förderprogramme und Zusammenarbeit ÖHT und KWF zahlen sich aus

Klagenfurt (OTS) - „Ein deutlicheres Lebenszeichen kann der Kärntner Tourismus gar nicht setzen: Unsere Unternehmer geben Vollgas in Richtung Qualität und neue Angebote. Es werden heuer 120 Mio. Euro investiert“, fasste Tourismuslandesrat Christian Benger heute, Mittwoch, zusammen. Mit Jänner starteten die neuen Tourismusförderprogramme in Kärnten, die laut Experten, wie Wolfgang Kleemann von der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank GmbH. (ÖHT), österreichweit beispielgebend seien. Die aktuellen Daten liegen nun am Tisch.

Das Investitionsvolumen verfünffacht sich heuer im Vergleich zum Vorjahr und verdreifacht sich zum Durchschnitt der vergangenen drei Jahre.

110 Förderanträge aus der Kärntner Tourismus- und Freizeitwirtschaft mit einem Investitionsvolumen von über 62,6 Millionen Euro seien bereits erledigt und frei gegeben. Weitere 47 Anträge mit einem Investitionsvolumen von über 57,2 Mio. Euro befänden sich gerade in Bearbeitung, sodass in Summe 157 Projekte in Kärnten mit rund 120 Mio. Euro Investitionen realisiert werden.

„Die Familienbetriebe und die kleinstrukturierte Tourismuswirtschaft in Kärnten machen ihre Hausaufgaben! Unsere Betriebe investieren, um wettbewerbsfähig zu sein, sichern damit Arbeitsplätze und Lehrstellen. Gerade für den ländlichen Raum, wo der Tourismus eine tragende Säule ist, sind diese Investitionen eine Überlebensstrategie“, so Benger weiter. Das bestätigte auch Kleemann. „Ein bisschen stolz können wir schon darauf sein. Wir haben es mit dem KWF gemeinsam geschafft, die Förderaktivitäten besser miteinander abzustimmen und haben Programme entwickelt, die den Investitionsstau in der Kärntner Tourismuslandschaft beenden“, erklärte Kleemann.

Für Benger liegt der Erfolg auch in der Vorgangsweise: „Die Programme wurden auf breiter Basis entwickelt, wurden genau dem Bedarf angepasst und vor allem haben wir die Bürokratie reduziert, um Hemmschwellen abzubauen. Es ist aufgegangen!“

Die Projekte seien laut Kleemann über ganz Kärnten verteilt – Schwerpunkte bilden die Regionen Wörthersee, Millstättersee und die Region Gailtal-Nassfeld.

Zwei Drittel der Investitionsvorhaben liegen im Bereich von 100.000 bis 500.000 Euro. Damit sei auch die Zielgruppengenauigkeit der Förderprogramme bestätigt. „Denn in diesen Bereich fällt die kleinbetriebliche familiengeführte Hotellerie und Gastronomie“ freute sich Kleemann und ergänzte: „Das sind die Träger unserer Tourismuswirtschaft , und genau die stehen vor großen Herausforderungen, für die sie sich aktuell gut aufstellen“. Weiterer Grund für den Erfolg: Es agieren die beiden Förderstellen KWF und ÖHT eng miteinander als one-stop-shop. „Damit entsteht für die Unternehmerinnen und Unternehmer ein einfacher Zugang zur Projektfinanzierung und es ist sichergestellt, dass durch Verwaltungseinsparungen die Fördermittel wirklich in der Branche ankommen und nicht vom bürokratischen Aufwand aufgefressen werden“ so der ÖHT-Chef.

Zu den neuen Programmen gehören langfristige Kredite der ÖHT, dauerhaft zinsfrei gestellt vom KWF und besichert über Haftungen der ÖHT, womit auch unter den schwierigen Regulatoren von BASEL III die Finanzierungen tatsächlich möglich werden.
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