Wr. Gemeinderat - Thomas Reindl (SPÖ) zu Einsparungsmöglichkeiten: „Alles ist denkbar. Wenn es sinnvoll ist, machen wir es.“

Wien (OTS/SPW-K) - Wiens Schuldenstand steht derzeit bei 5,42 Milliarden Euro. „Damit stehen wir im Bundesländervergleich gut da“, sagt SP-Gemeinderat Thomas Reindl in seiner heutigen Rede und verweist in dem Zusammenhang auf Niederösterreich, das weniger Einwohner hat als Wien, aber mit 9,76 Milliarden Euro einen wesentlich höheren Schuldenstand.

„Ich bedanke mich für die zahlreichen Vorschläge von den Angestellten der Wiener Magistratsabteilungen, die Ideen liefern, wie wir die Verwaltung der Stadt effizienter gestalten können“, so Reindl. „Von einer Zusammenlegung der Bezirke über eine Reduktion der Magistratsabteilungen bis hin zu der vermehrten Inanspruchnahme externer DienstleisterInnen ist für uns alles denkbar und auch umsetzbar. Wenn es sinnvoll ist, machen wir es“, sagt Reindl.

Reindl zeigt sich weiters verwundert um die Diskussion rund um „die schwarze Null“ der ÖVP. „Es ist verwunderlich, dass Finanzminister Schelling von einer schwarzen Null im österreichischen Budget redet, denn das administrative Defizit weist eine Neuverschuldung von 2,5 Prozent auf. Da frage ich mich: Wer oder was ist die schwarze Null?“

„Wenn wir in Wien von Verschuldung sprechen, reden wir gleichzeitig von Investitionen in die Wienerinnen und Wiener“, so Reindl. So hat beispielsweise Wien die beste Kinderbetreuungsquote im Bundesländervergleich - und das beitragsfrei. Bei den unter 3-Jährigen liegt die Betreuungsquote in Wien bei 45 Prozent. „Wien hat mehr Betreuungsangebote für unter 3-Jährige als der Rest Österreichs zusammen“, so Reindl.

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