VVO und VKI: Senioren Unfallgruppe Nummer 1

Wien (OTS) - Die Lebenserwartung von Menschen in Österreich steigt durchschnittlich pro Jahr um drei Monate, im Jahr 2030 wird jeder dritte Österreicher älter als sechzig Jahre alt sein. Schon jetzt gelten Senioren als Unfallopfer Nummer 1, alle fünf Stunden endet ein Unfall in der Generation 65+ sogar tödlich. Welcher Versicherungsschutz besonders relevant ist und mit welchen Maßnahmen Senioren unterschiedlichen Gefahrensituationen im Alltag vorbeugen können, zeigen der VVO und VKI im aktuellen „KONSUMENT Spezial“.

Allgemein werden den jüngeren Bevölkerungsgruppen mehr Risikobereitschaft, Abenteuerlust und Unbedachtheit zugeschrieben, aber in Wahrheit sind es die Senioren, die das höchste Unfallrisiko tragen: „Im Durchschnitt verunglückt in Österreich alle sechs Minuten ein Mensch über 65 Jahre“, erklärt Dr. Wolfram Littich, Allianz-Chef und Vize-Präsident des Versicherungsverbandes VVO.
Dabei handelt es sich bei rund 85 Prozent aller Unfälle um Stürze. Zwischen 2001 und 2011 stieg die Zahl der Senioren, die nach einem Unfall in stationärer Behandlung landeten, von 70.000 pro Jahr auf 90.000 pro Jahr. Auch die Gefahr durch Brände ist besonders für Senioren sehr hoch, beträgt doch das durchschnittliche Alter von Brandtoten 62 Jahre. Im Straßenverkehr spiegelt sich dieser Umstand ebenso wider: Mehr als die Hälfte aller 2013 getöteten Radfahrer und Fußgänger waren Menschen über 65 Jahre.

KONSUMENT Spezial klärt über Risiken und Prävention auf

Es müssen aber nicht gleich die großen Katastrophen sein – auch die vielen kleinen „Hoppalas“ im Alltag können das Leben unerwartet schwer machen. Umso wichtiger ist es, die Wahrscheinlichkeit von Unfällen und Schäden durch Präventionsmaßnahmen von vornherein zu minimieren. Das aktuelle KONSUMENT Spezial informiert darüber, wo im Alltag Hürden und Gefahren für Menschen höheren Alters lauern – in den eigenen vier Wänden, in Haus und Garten, im Bereich Mobilität, bei Gesundheit, Bewegung und Ernährung wie auch bei rechtlicher und finanzieller Vorsorge. „Ein besonderes Anliegen ist es, aufzuzeigen, wie Menschen höheren Alters möglichst unfallfrei durchs Leben kommen und wie Gefahrensituationen effektiv vorgebeugt werden kann“, so Dr. Josef Kubitschek, Geschäftsführer des Vereins für Konsumenteninformation (VKI).

Pflegebedarf und Absicherung von Hinterbliebenen im Fokus

Auf der Versicherungsseite gibt es, so wie bei allen anderen Altersstufen auch, Schadenvorsorge in unterschiedlichen Dimensionen, wie etwa durch Haftpflicht- und Haushaltsversicherung sowie Unfallversicherung. Für Senioren sei insbesondere Pflegevorsorge relevant, wie Littich ausführt: „Das Risiko, selbst ein Pflegefall zu werden, wird immer noch dramatisch unterschätzt. Viele Menschen erkennen den Bedarf erst, wenn ihre Eltern pflegebedürftig sind.“

Das KONSUMENT Spezial wird der Oktoberausgabe des Testmagazins KONSUMENT beigelegt, und ist ab sofort auch auf der Homepage des VVO (www.vvo.at) im Shop-Bereich sowie auf www.konsument.at/sicheraltwerden112016 zu finden und downloadbar. Als Download steht das KONSUMENT Spezial zudem in englischer, kroatischer, serbischer, und türkischer Sprache zur Verfügung.

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