Wr. Gemeinderat - Tanja Wehsely (SPÖ): Wien neu denken – Europas Sozialhauptstadt bleiben

Wien (OTS/SPW-K) - Massive Kritik an der Opposition übt SP-Gemeinderätin Tanja Wehsely beim heutigen Gemeinderat auf Verlangen der ÖVP. Das ständige Schlechtreden der Stadt ist nicht nur kontraproduktiv, sondern entbehrt jeder Wahrheit.
Als besonders bedenklich befindet Wehsely jedoch das Auftreten des freiheitlichen Vizebürgermeisters Gudenus bei regelmäßigen Auslandsbesuchen. „Was antworten Sie den Menschen, die Ihnen zu diesem sozialen, prosperierenden und schönen Wien gratulieren? Wie reagieren Sie, wenn Sie Anerkennung für unser Gesundheitssystem, das gute Bildungssystem und die Arbeitsplätze in unserer Stadt erfahren? Im Ausland sonnen Sie sich in den Leistungen unserer Stadt, während Sie hier etwas vollkommen anderes erzählen“, kritisiert die SP-Gemeinderätin das doppelgesichtige Verhalten des „Vizebürgermeisters ohne Portfolio“, und ergänzt: „Wir sehen Menschen nicht als Abschreibposten, wir teilen Menschen nicht in Klassen, wir sind den Menschen zugewandt.“

Mit der Einführung des Gratis-Kindergartens hat Wien eine der größten Entlastungen für Eltern herbeigeführt. Und auch die Mindestsicherung als letztes soziales Netz für jene, die nichts haben und auf die Hilfe des Staates angewiesen sind, ist eine Errungenschaft, auf die Wien stolz sein kann. „Wir bekennen uns dazu, dass wir niemanden in die Obdachlosigkeit schicken. Wir stehen dazu, dass die Menschen in unserer Stadt versorgt werden. Deshalb ist es wichtig, die Mindestsicherung aufrecht zu erhalten“, unterstreicht Wehsely, und führt fort: „ Wir haben nach der Wirtschaftskrise 2008 nicht den Schwanz eingezogen. Wir haben nicht weggeschaut, sondern uns den Herausforderungen gestellt. Mit der Einführung der Wiener Ausbildungsgarantie geben wir Jugendlichen echte Chancen und Perspektiven.“

Einmal mehr verweist Wehsely auf das Ausbildungsangebot für Jugendliche und betont, dass sich die Bildungs- und Ausbildungslandschaft maßgeblich verbessern werden. „Mit der ‚Ausbildung bis 18’ wird jeder Jugendliche bis 18 Ausbildung erfahren – eine Errungenschaft, die sich die FPÖ gar nicht vorstellen kann“, so Wehsely weiter.

Credo der vereinten Oppositionen: ‚Hauptsache weniger für die Menschen’=

„Rot-Grün hat sich entschlossen, gegen sinnlose Austeritätspolitik in Europa aufzutreten. Investitionen sind uns wichtig, weil wir damit in die Zukunft unserer Kinder investieren. Öffentliche Investitionen sind Anstoß zu privaten Investitionen“, so das klare Statement der SP-Gemeinderätin, die Kritik an der unsozialen Kürzungspolitik von ÖVP und FPÖ übt.
„’Weniger Soziales’, ‚weniger Wohnbau’, ‚weniger Mitarbeiter in der Stadt’ und ‚weniger für die Menschen in unserer Stadt’ scheinen die Schlagworte der FPÖ zu sein“, stellt Wehsely fest, und schließt: „Wir jedoch können und wollen Wien neu denken, um weiterhin die beste Stadtverwaltung zu sein. Wir sind bereit, uns zu verändern. Es war wichtig, die Stadt während der Krise zu stabilisieren. Jetzt ist es an der Zeit, Wien neu zu denken.“

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Wien Rathausklub
Mag.a Daniela Swoboda
Online-Kommunikation
+43 1 4000 81476
daniela.swoboda@spw.at
http://www.rathausklub.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10001