AK Kaske zu Handels-KV: Privater Konsum muss gestützt werden

Fairer Abschluss für Handelsangestellte gefordert

Wien (OTS) - Anlässlich der heute startenden Verhandlungen zum Handels-KV betont AK Präsident Rudi Kaske einmal mehr die Wichtigkeit des privaten Konsums. Denn die Inlandsnachfrage ist und bleibt die treibende Kraft für das Wirtschaftswachstum. „Gerade deshalb müssen für die Handelsangestellten bei der diesjährigen Runde faire Abschlüsse drinnen sein“, fordert der AK Präsident.

„Das solide Wachstum der österreichischen Wirtschaft im dritten Quartal war ausschließlich der Inlandsnachfrage zu verdanken“, heißt es nüchtern im aktuellen Konjunkturbarometer der Bank Austria. Mit anderen Worten: Die Österreicherinnen und Österreicher halten mit ihren Ausgaben den Wirtschaftsmotor am Laufen. Auch für das kommende Jahr wird der private Konsum laut Bank Austria die treibende Kraft bleiben – auch wenn er schwächer wird. „Genau diese Entwicklung müssen die Verantwortlichen vor Augen haben, wenn die Zahlen vor und nach dem Komma verhandelt werden“, sagt Kaske.

Zumal der Handel laut einem aktuellen Branchenreport der AK Wien (insgesamt wurden 200 Handelsunternehmen untersucht) solide dasteht. Die EBIT-Quote verbesserte sich von 2014 auf 2015 von 1,5 auf 1,9 Prozent, die Wertschöpfung pro Beschäftigten stieg um 1,3 Prozent, die Betriebsleistung pro Beschäftigten ebenfalls um 1,3 Prozent. Zudem kann die Branche mit einer Eigenkapitalquote von 31,2 Prozent (ein Plus von 0,9 Prozentpunkten) auf eine gesunde finanzielle Basis verweisen.

„Der Handel hat eine hohe Bedeutung für die österreichische Volkswirtschaft“, betont AK Präsident Kaske. Rund ein Drittel der Unternehmen der marktorientierten Wirtschaft sind dem Handel zuzuordnen. „Vor diesem Hintergrund ist es daher besonders wichtig, dass die Beschäftigten fair entlohnt werden“, pocht Kaske auf einen entsprechenden Abschluss bei den diesjährigen KV-Verhandlungen.

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