Kick-off zum Fachschwerpunkt Schmerz

Schmerz-Expertise für mehr Lebensqualität: Das Pflegepersonal des Hilfswerks NÖ wird speziell geschult, um chronische Schmerzen zu lindern.

St. Pölten (OTS) - Jeder fünfte Österreicher leidet dauerhaft an starkem Schmerz. Bei den über 65-Jährigen ist es jeder Zweite. Diese chronischen Schmerzen haben hohe Auswirkungen auf den Alltag der Betroffenen und deren Angehörigen, eine selbstständige Bewältigung ist in vielen Fällen nicht mehr möglich. Hier unterstützt das Hilfswerk Niederösterreich. Und diese Expertise wird weiter ausgebaut: Während des gesamtes Jahres 2017 wird es für das Pflegepersonal laufend Fortbildungen geben, bereits heute startet der Fachschwerpunkt Schmerz mit einer Fachtagung im Stift Göttweig.

** Fachtagung bietet Erkenntnisse aus sämtlichen Disziplinen **

Im Rahmen der Fachtagung werden umfassende Zugänge und Blickwinkel aus den verschiedensten Disziplinen geboten: Psychologische, physiologische, pflegerische und rechtliche Aspekte der Schmerztherapie machen die Hilfswerk-Mitarbeiter/innen zu echten Experten auf diesem Gebiet. Denn aktuell gibt es in der Schmerztherapie glücklicherweise viele neue Entwicklungen und Fortschritte, die den Betroffenen das Leben erleichtert. „Das Hilfswerk Niederösterreich hat es sich zum Ziel gesetzt, seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den neuesten Stand der medizinischen und pflegerischen Erkenntnisse zu bringen und so die hohe Qualität der Pflege zu erhalten.“, erklärt Brigitte Neumüller, Pflegedirektorin des Hilfswerks Niederösterreich.

** Lebensqualität des Schmerzpatienten erhalten oder verbessern **

Die Lebensqualität von Schmerzpatienten soll erhalten oder verbessert werden. Dabei wird von Anfang an auf die individuelle Schmerzsituation der Kundinnen und Kunden eingegangen. Denn: je besser sich das diplomierte Pflegepersonal ein Bild über die Schmerzen der Betroffenen machen kann, desto eher und besser kann geholfen werden. Das Pflegepersonal setzt dabei mehrere Hilfsmittel ein: mit dem Schmerzlineal können die Betroffenen den Ausmaß des Schmerzes selbst einstufen. In der Schmerzdokumentation wird der Verlauf des Schmerzes schriftlich festgehalten. Anschließend wird noch auf Wunsch des Schmerzpatienten mit dem zuständigen Arzt Kontakt aufgenommen. So wird dem Betroffenen eine gezielte Schmerztherapie ermöglicht.

Rückfragen & Kontakt:

Julia Hold, MA, Hilfswerk Niederösterreich, Öffentlichkeitsarbeit
02742/249-1123 bzw 0676/ 87 87 73 111
julia.hold@noe.hilfswerk.at

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