AKS wählt neues Team für Schuljahr 2016/17

Bundeskonferenz der Aktion kritischer Schüler_innen unter dem Motto „Passt du ins Bild?“

Wien (OTS) - Am Wochenende des 28. und 29. Mai fand die 17. Bundeskonferenz der Aktion kritischer Schüler_innen (AKS) statt. Unter dem Leitspruch „Passt du ins Bild?“, welcher der aktuellen Kampagne der Organisation entnommen ist, tagten über 80 Schüler_innen im Alten Rathaus in Linz, um über bildungs- und gesellschaftspolitische Anträge zu diskutieren und ein neues Bundesteam zu wählen.

Die Delegierten wählten mit großer Mehrheit die Wienerin Jasmin Chalendi als neue Bundesvorsitzende und Nachfolgerin für Christina Götschhofer, welche nach zwei Jahren an der Spitze der AKS abtritt. Als Bundessekretärin wurde Veronika Griesmayr aus Salzburg gewählt. Das Team wird komplettiert von Laura Untner als Bundesfrauen*sprecherin, Philipp Schrodt und Paul Pumsenberger.

Im Zentrum der 17. Bundeskonferenz stand neben den Wahlen des neuen Team außerdem die Diskussion verschiedenster Anträge und Resolutionen. Der Leitantrag zu Vielfalt und Sexualität im Unterricht wurde von den Delegierten einstimmig angenommen. „Neue Ansätze, endlich ein brauchbarer Lehrplan und vor allem mehr Vielfalt und Sensibilität“, fordert die neue Vorsitzende Jasmin Chalendi und richtet deutliche Worte an alle Bildungspolitiker_innen: „Der österreichische Sexualunterricht muss endlich im 21. Jahrhundert ankommen und Sexualität nicht nur im Biologie-Unterricht behandeln!“

Zudem wurden Anträge zu bildungspolitischen Maßnahmen diskutiert und abgestimmt, die zeigen, dass die letztjährige Bildungsreform vielen Schüler_innen nicht weit genug geht. Chalendi dazu: „Um wirklich gute Bildung für alle Schülerinnen und Schüler sicherzustellen, braucht es nicht nur eine schwammige Bildungsreform, sondern eine echte Revolution, bei der neuen, frischen Ideen Platz gegeben und vor allem endlich auf die Anliegen der Schülerinnen und Schüler eingegangen wird!“

Um selbst einen konstruktiven Beitrag für bildungspolitische Debatten zu leisten, stimmten die Delegierten das AKS Schulmanifest ab, in dem alle Konzepte, früheren Ideen und Forderungen der Aktion kritischer Schüler_innen gesammelt wurden und werden.

„Mit dem AKS Schulmanifest wollen wir als Organisation von Schülerinnen und Schülern zeigen, dass wir konkrete, umsetzbare Ideen haben, wie wir unseren Schulalltag verbessern können. Das Schulmanifest ist ein weiterer Beweis dafür, dass die Politik enorm davon profitieren könnte, würde sie auf uns Schüler_innen eingehen und uns zuhören“, so Chalendi abschließend.

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Aktion kritischer Schüler_innen
Paul Pumsenberger
AKS Pressesprecher
0664 39 63 999

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